Mo, 10. Dezember 2018

Vertrag bis 2020

27.08.2017 08:55

Vettel: Verlängerung war ein Selbstläufer

Letztlich ist die Verlängerung seines Vertrages bei Ferrari nach eigener Aussage ein Selbstläufer gewesen. Bis Ende 2020 bleibt Sebastian Vettel beim Formel-1-Traditionsteam aus Maranello. "Jetzt muss ich mir auch keine Gedanke um die Zukunft machen, sie ist geklärt", sagte der Deutsche. Fernando Alonso hingegen sondiert noch. "Ich will so lange warten wie möglich", informierte der Spanier.

Seine Unterschrift setzte der viermalige Weltmeister Vettel erst an diesem Wochenende unter das neue Vertragswerk. Damit sind auch alle Spekulationen um einen Wechsel zum deutschen Werksteam Mercedes beendet. Ernsthafte Verhandlungen gab es nach Aussagen der österreichischen Teamchefs der "Silberpfeile" ohnehin nicht.

Wolff: "Haben nie verhandelt"
"Wir haben nie verhandelt, wir haben nie ein Wort mit Sebastian über einen Vertrag diskutiert", sagte Toto Wolff. Aufsichtsratschef Niki Lauda stimmte grundsätzlich zu, räumte aber immerhin lose Gespräche ein. "Wir haben es mit ihm einmal kurz diskutiert, aber je konkurrenzfähiger Ferrari wird, desto weniger Grund gibt es, warum er weggehen sollte", erläuterte Lauda. "Daher haben wir es vor ein paar Monaten abgebrochen."

Wolff meinte hingegen, Lauda habe mit Vettel mehr oder weniger Small Talk geführt. "Sie haben eine Konversation gehabt. Sie haben nicht einmal einen Kaffee getrunken. Ich glaube, sie sind sich nur zufällig über den Weg gelaufen", legte der Wiener dar. "Es haben keine Diskussionen stattgefunden. Null", beharrte er. "Habt ihr jemals gesehen, dass ich in den fünf Jahren hier nicht die Wahrheit gesagt habe. Ich lüge nicht."

Die Verlängerung der Zusammenarbeit von Mercedes mit Valtteri Bottas hat laut Lauda mit der Vettel-Entscheidung übrigens "nichts zu tun". Bottas wurde als Nachfolger für den abgetretenen Weltmeister Nico Rosberg zunächst nur für ein Jahr eingestellt. "Wir arbeiten an den Papieren", sagte Wolff.

Alonsos Zukunft offen
Wohin es Alonso in Zukunft verschlägt, ist noch offen. Der 36-Jährige hatte McLaren-Honda vor einigen Wochen ein Ultimatum gestellt, wonach er beim Team bleiben werde, wenn man im September so weit ist, Rennen gewinnen zu können. Andernfalls werde er sich ziemlich sicher verabschieden. Und weil Siege nach wie vor fast utopisch sind, studiert der Asturier derzeit intensiv seine Optionen.

"Ich habe einige Angebote erhalten", erklärte Alonso. "Zu 60 Prozent dieser Angebote habe ich vom Fleck weg Nein gesagt, die anderen 40 Prozent liegen noch am Tisch." Einen Grund zur Eile gebe es nicht, betonte er. 

Zuletzt waren das Gerücht aufgekommen, Williams strebe eine Verpflichtung des zweimaligen Weltmeisters für die kommende Saison an. Technikchef Paddy Lowe wollte das nicht direkt kommentieren, sagte aber: "Man braucht Spitzenfahrer und Spitzenautos, um Rennen zu gewinnen. Das ist ein bisschen eine Henne-Ei-Geschichte: Je besser das Auto ist, desto besser sind die Fahrer, die man anlocken kann. Mit einem großartigen Fahrer ist jeder im Team motiviert, das letzte Stück härter zu arbeiten."

Williams hat aktuell den 36-jährigen Brasilianer Felipe Massa sowie den 18-jährigen kanadischen "Rookie" Lance Stroll unter Vertrag und liegt mit dieser Paarung auf dem fünften Platz der Konstrukteurswertung. McLaren stand vor dem Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps auf dem neunten und vorletzten Platz.

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