24.08.2017 08:01 |

Klagenfurt vor Aus

Beach-Turnier: Den Wörthersee im Rückspiegel

Kärntens Landeschef Peter Kaiser kommt Beachvolleyball-Organisator Hannes Jagerhofer nicht entgegen (das ausführliche Interview mit Kaiser sehen Sie m Video oben). Das traditionsreiche Turnier in Klagenfurt steht vor dem Aus.

"Dann blicken wir eben auf 19 tolle Jahre zurück." Die Gleichgültigkeit des Kärntner Landeschefs lässt der heimischen Beachvolleyball-Familie das Herz bluten, einen World-Tour-Stopp in Klagenfurt in weite Ferne rücken. Im krone.tv-Interview (siehe Video oben) machte Peter Kaiser klar: Ein Turnier am Wörthersee ist möglich - aber nur zu seinen Bedingungen. 400.000 Euro Förderung, mehr nicht. "Der Ball liegt bei Hannes Jagerhofer."

Jagerhofer enttäuscht
Den Kaisers Aussagen am Rande der World-Tour-Finals in Hamburg, bei denen Clemens Doppler und Alex Horst das erste Spiel gegen Herrera/Gavira (Sp) 2:1 gewannen, erreichten - und schmerzten: "Klagenfurt war immer das Mekka." Für Jagerhofer war es undenkbar, nicht an die Geburtsstätte seines "Babys" zurückzukehren. Doch das Baby ist erwachsen geworden. Und hat als WM in Wien alles in den Schatten gestellt.

"Es ist nicht unsere Art, kleiner zu werden", stellte Jagerhofer schon nach dem Erfolg auf der Donauinsel klar. Was heißt: Selbst wenn für ein normales Turnier das Budget im Vergleich zur WM (neun Millionen) schrumpfen würde, wären Kärntens 400.000 nur ein Tropfen auf dem heißen Stein - der in Wien größer ist. Womit der Blick auf 19 Jahre Beachvolleyball am Wörthersee wohl tatsächlich einer in den Rückspiegel ist.

J. Wiesmann (aus Hamburg), Kronen Zeitung

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