09.08.2017 14:28 |

Stephen-King-Film

"Der dunkle Turm": Elba jagt fiesen McConaughey

Kaum einer lehrt besser das Fürchten als Stephen King - und das auch auf der großen Leinwand. Filme wie "Es" oder "Shining" gelten als Horror-Klassiker. Nun kommt ein King-Film der etwas anderen Art in die Kinos: "Der dunkle Turm" (Kinostart: 11. August) ist ein düsteres Fantasy-Abenteuer auf Basis eines der umfangreichsten Werke des weltberühmten Schriftstellers.

In der Saga wird Jake in New York von Visionen aus einer anderen Welt heimgesucht, in der ein dunkler Turm das ganze Universum zusammenhält und vom "Mann in Schwarz" bedroht wird. Der begabte Bub (Tom Taylor) bringt alles was er sieht auf Papier. Doch weder seine Mutter noch ihr neuer Mann glauben ihm.

Als er durch eine Art Wurmloch in diese endzeitliche Welt aus seinen Visionen gelangt, trifft er "Revolvermann" Roland (Idris Elba). Roland ist der letzte seiner Art und damit der einzige, der verhindern kann, dass der dunkle Turm und mit ihm alle Welten in den Untergang gestürzt werden. Mit Jakes seherischen Fähigkeiten - auch "Shining" genannt - will er den "Mann in Schwarz" (Matthew McConaughey) aufspüren und vernichten. Doch Roland will damit nicht nur die Apokalypse verhindern, sondern sich auch für die Auslöschung seiner Familie rächen.

Obwohl der Film auf einem achtbändigen Zyklus beruht, den man als episch bezeichnen kann, da er neben Tausenden Seiten auch jede Menge Nebenhandlungen und Verweise umfasst, ist er auch für Nicht-Buchkenner verständlich. Das Werk von Regisseur Nikolaj Arcel ("Die Königin und der Leibarzt") wirft nur Schlaglichter auf Kings Fantasy-Welt und lässt vieles aus. Diesen umfassenden Stoff in gut 90 Minuten zu packen - und das durchwegs überzeugend -, ist wirklich große Kunst.

Bond-Kandidat Elba und McConaughey liefern sich hier ein packendes Duell, besonders Schönling McConaughey überzeugt als fieser Bösewicht, dem man besser nicht über den Weg läuft. Jungschauspieler Tom Taylor rundet den guten Eindruck des Films mit einer überzeugenden Performance ab.

AG/red

Ingemar Pardatscher
Ingemar Pardatscher
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