Do, 18. Oktober 2018

Nach Sekundenschlaf:

27.07.2017 15:58

Klein-Lkw knickt 110-KV-Leitung: Reutte stromlos

Ein eher harmloser Unfall hatte in der Nacht auf Donnerstag im Raum Reutte fatale Folgen: Ein Klein-Lkw kam auf der Umfahrung bei Reutte von der Fahrbahn ab, krachte punktgenau in einen Strommasten und knickte ihn. Die Folge: Hunderte Haushalte im Großraum Reutte ohne Strom, die Umfahrung lange gesperrt.

Es war gegen 2.20 Uhr, als der polnische Lenker (25) auf der Umfahrung Reutte beim Knoten Industriegebiet Breitenwang nach einem Sekundenschlaf die Kontrolle über den Klein-Lkw verlor. Der Laster kam von der Straße ab und krachte genau gegen den einzigen 110-KV-Strommasten, der dort nahe der Fahrbahn steht.

Lenker zum Glück nur leicht verletzt

Die Folgen des eher harmlosen Unfalles - der Lenker wurde zum Glück nur leicht verletzt - waren allerdings fatal: Der riesige Masten wurde geknickt. Hunderte Haushalte im Talkessel Reutte sowie im Lechtal und auch im Raum Füssen waren ohne Strom. Dank des raschen Einsatzes der Mitarbeiter der Tinetz aber nur für rund 30 Minuten. Der geknickte und unbrauchbare Strommast wurde zunächst provisorisch durch ein Notfallgestänge ersetzt.

Stromzufuhr aus benachbartem Bayern

Für die Stromversorgung sorgte vorübergehend ein Werk im benachbarten Bayern. Gestern wurde ein neuer Masten aufgestellt. Während der Reparaturarbeiten musste die Umfahrung zwischen Reutte Süd und Reutte Nord (Kilometer 35,87 und 43,75) aber gesperrt bleiben. Lkw über 3,5 Tonnen Gewicht konnten nur großräumig ausweichen, Klein-Lkw und Pkw hatten es etwas besser: Ihnen blieb die Alternative durch das Ortsgebiet von Reutte. Beim Grenztunnel Füssen waren Blockabfertigungen nötig. Gestern Abend wurde die Umfahrung dann wieder für den Verkehr freigegeben.

Claus Meinert
Claus Meinert

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