So, 22. Juli 2018

"Allahu akbar"-Rufe

25.07.2017 15:48

Melilla: Messerangriff auf Grenzpolizisten

An der Grenze zwischen der spanischen Exklave Melilla und Marokko hat ein Mann eine Gruppe von Polizisten mit einem Messer angegriffen. Ein Video aus einer Überwachungskamera zeigt, wie der Mann, der bei der Attacke laut lokalen Medienberichten "Allahu Akbar" geschrien haben soll, am Grenzposten Beni Enzar von Beamten überwältigt wird. Ein Beamter sei leicht an der Hand verletzt worden.

Der spanische Innenminister Juan Ignacio Zoido berichtete am Dienstag auf Twitter über den Messerangriff. Es habe sich aber "nicht um einen Terrorakt" gehandelt, betonten Sicherheitskräfte. Spanische Medien berichteten, der mutmaßliche Täter sei ein Marokkaner, der bei dem Angriff "Allahu Akbar" ("Allah ist der Größte") gerufen habe.

Wie in dem Video zu sehen ist, stoppten die Beamten den Mann schließlich, indem sie ihm in bester Wrestling-Manier kurzerhand von hinten eine Leitwand aus Kunsstoff an den Kopf warfen. Der Angreifer ging daraufhin zu Boden und konnte festgenommen werden.

Spanische Exklaven immer wieder gestürmt
Der Grenzzaun der spanischen Exklave ist unter anderem mit rasiermesserscharfem Natodraht gesichert. Dennoch klettern immer wieder Menschen über die Absperrung, um so auf das Gebiet des EU-Landes Spanien zu gelangen. Ähnliche Szenen spielen sich auch in der zweiten Enklave, Ceuta, ab. Dort stürmen immer wieder Migranten die Anlage, doch nur wenige erreichen tatsächlich spanischen Boden.

Die EU-Grenzschutzagentur Frontex hatte Mitte Juli berichtet, dass die über die westliche Mittelmeerroute 9000 nach Spanien gelangten Migranten drei Mal mehr waren als in den ersten sechs Monaten 2016. Die Zielpunkte waren dabei auch die Enklaven Ceuta und Melilla.

 krone.at
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