Der Super-G in Livigno am Samstag (ab 11.30 Uhr – im „Sportkrone.at“-Liveticker) fungiert als Ersatz für die sonst unmittelbar nach Weihnachten bestrittenen Bormio-Rennen. Das Spektakel auf der Stelvio fällt aus, weil dort im Februar die olympischen Ski-Entscheidungen der Männer ausgetragen werden. Nicht alle Athleten sind damit zufrieden.
Die österreichischen Speed-Asse um Vincent Kriechmayr suchen beim Ersatz auf der mit einigen Steilpassagen aufwartenden Li-Zeta-Strecke einen versöhnlichen Jahresabschluss. „In Nordamerika hat ja alles gepasst, es kann schnell wieder in die andere Richtung gehen“, erklärte Kriechmayr. Die Schlappen auf der Saslong von Gröden seien abgehakt.
In Livigno wolle er mit mehr Vertrauen und Überzeugung auftreten. „Hier werden die Karten wieder neu gemischt. Man muss schauen, dass man von oben bis unten eine beherzte Fahrt macht“, betonte der Routinier. Im Super-G-Weltcup liegt Kriechmayr dank seines zweiten Platzes in Copper Mountain und des Sieges in Beaver Creek nur 16 Punkte hinter Topstar Marco Odermatt.
Haaser sieht keinen „ganz würdigen Ersatz“
Der US-Auftakt sollte auch Raphael Haaser Auftrieb geben, der Riesentorlauf-Weltmeister deutete dort im Super-G mit zwei dritten Plätzen sein großes Potenzial in den schnellen Disziplinen an. Lieber würde der Tiroler auf der Stelvio daran anschließen. „Es ist vielleicht nicht ganz ein würdiger Ersatz für Bormio, aber ich glaube, es ist zu verschmerzen“, meinte Haaser vor dem wohl einmaligen Auftritt in Livigno.
Damit ist der ÖSV-Athlet nicht alleine. Mehrere Speed-Spezialisten aus dem Schweizer Team oder auch Routinier Dominik Paris aus Südtirol haben den Ausfall der Weltcup-Rennen in Bormio beklagt und hatten sich „schwierigere“ Rennen gewünscht.
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