Di, 25. September 2018

Projekt in Innsbruck

25.07.2017 15:19

Post-Filiale: Lehrlinge übernehmen die Geschicke

Ihre erste Lehrlingsfiliale hat die Post AG österreichweit am Montag in Innsbruck eröffnet - und zwar in der Prinz-Eugen-Straße 60. Zwei Wochen lang übernimmt nun der Nachwuchs das Ruder. Auf diese Weise werden den Jugendlichen etwa richtiges Führungsverhalten sowie die nötige Genauigkeit im Arbeitsalltag vermittelt.

Dienstag, 11.30 Uhr: Viele Kunden stehen Schlange, und jeder Einzelne hat ein anderes Anliegen. Von Briefe aufgeben bis hin zu Überweisungen tätigen ist die ganze Palette dabei.

"Am ersten Tag war es chaotisch"

"Das ist alles kein Problem für uns", bringt es der interimistische Filialleiter, Patrik Pinti (18), klar auf den Punkt. Er zieht nicht nur im Hintergrund die Fäden, sondern bedient auch selbst die Kunden am Schalter. "Am ersten Tag war noch alles richtig schwer. Es herrschte Chaos, wir mussten uns erstmals organisieren. Doch es läuft von Tag zu Tag besser", erzählt er.

"Das ist aufregend und sehr cool"

Als A1-Betreuer fungiert hingegen Alexander Mooslechner (17). "Bei mir können die Kunden etwa ein neues Handy kaufen oder einen Vertragswechsel vornehmen", erklärt er und fügt hinzu: "Diese Aufgabe ist herausfordernd, aber auch aufregend und sehr cool." Und die 17-jährige Leonie Brandhuber sowie die 19-jährige Isabella Wieser setzen ein Informationsschreiben für alle Stromkunden auf. "Wir wollen mit handgeschriebenen Briefen punkten", verraten sie.

Ausbildner an der Seite

Die Jugendlichen sind natürlich nicht ganz auf sich alleine gestellt. Ausbildner schauen ihnen die ganze Zeit über die Schulter und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Eine von ihnen ist Katharina Oberhuber: "Es ist eine echt spannend Sache. Die Lehrlinge entwickeln sich super, sie sind schon relativ selbstständig und wachsen mit ihren Aufgaben."

Insgesamt 16 Lehrlinge

In der ersten Woche übernehmen neun Lehrlinge das Ruder, in der zweiten Woche werden sie von weiteren sieben Jugendlichen abgelöst. "Unsere Schützlinge kommen sowohl aus Tirol, als auch aus Vorarlberg, Salzburg und Kärnten", erklärt Richard Probst, der Verkaufsleiter Tirol 1. Es handelt sich dabei um ein Pilotprojekt, das in der Folge evaluiert wird. "Wir hoffen natürlich, dass sich das Projekt gut bewährt und wir in Zukunft mit zahlreichen weiteren Lehrlingsfilialen auftrumpfen können - und zwar in ganz Österreich", informiert Probst.

Jasmin Steiner, Kronen Zeitung

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