So, 21. Oktober 2018

NBA

23.05.2017 10:48

Rekord! Warriors gewinnen auch 12. Play-off-Spiel

Die Golden State Warriors haben auch ihr zwölftes Play-off-Spiel gewonnen und damit einen NBA-Rekord aufgestellt. Das Team aus Oakland feierte am Montagabend einen klaren 129:115-Sieg bei den San Antonio Spurs und zog somit auf schnellstem Wege in die am 1. Juni beginnende NBA-Finalserie ein. Im Titelkampf ist dann entweder Titelverteidiger Cleveland oder Rekordmeister Boston der Gegner.

Wie schon zuvor gegen Portland und Utah setzten sich die Warriors nun auch in der "best of seven"-Serie gegen die Spurs glatt mit 4:0 durch. Damit löschten sie den bisherigen NBA-Rekord der Los Angeles Lakers aus, die 1989 und 2001 jeweils mit 11:0-Siegen in die Play-offs gestartet waren. Golden State hat 27 seiner jüngsten 28 Spiele (inklusive Grunddurchgang) gewonnen. Sechs Play-off-Auswärtssiege in Serie sind eine neue Bestmarke für die Warriors, die zum dritten Mal en suite im Finale stehen.

"Wir haben einen großartigen Lauf", betonte Basketball-Superstar Stephen Curry, der die Gäste mit 36 Punkten anführte. Gleichzeitig stellte der Warriors-Spielmacher aber auch klar, dass man trotz Rekord noch nichts erreicht habe. "Einen 12:0-Start zu schaffen, ist großartig, aber er bringt uns nichts für die nächste Serie, dessen müssen wir uns bewusst sein." Sein Teamkollege Draymond Green, der 16 Punkte sowie jeweils acht Rebounds und Assists verbuchte, pflichtete ihm bei: "Wir benötigen vier weitere Siege, um die Saison zu vollenden."

Vor allem die Play-offs 1989 sollten ein Warnsignal für die Warriors sein. Damals, als in der ersten Runde noch "best of five" gespielt wurde, zogen die Lakers ebenfalls ungeschlagen in die NBA-Finalserie ein. In dieser gingen sie dann aber 0:4 gegen die Detroit Pistons unter. 2001 schafften die Lakers erneut ohne Niederlage den Sprung ins Finale, in dem sie die erste Partie gegen die Philadelphia 76ers nach Verlängerung verloren. Anschließend holten aber Kobe Bryant, Shaquille O'Neal und Co. mit vier Siegen en suite den Titel nach Los Angeles.

Auch von Golden State wird der Finaltriumph erwartet. Mit Curry und Top-Forward Kevin Durant, der 29 Punkte in Spiel vier in San Antonio erzielte, besitzen die Warriors gleich zwei Superstars, die Matches im Alleingang entscheiden können. "Die beiden sind unglaublich", pries Co-Trainer Mike Brown, der weiterhin den aufgrund massiver Rückenbeschwerden pausierenden Headcoach Steve Kerr bei Spielen auf der Bank vertritt, die Qualität von Curry und Durant. Und mit dem "Defensiv-Bollwerk" Green sowie Currys "Splash Brother" Klay Thompson verfügt Golden State noch über zwei weitere All-Stars.

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