04.04.2017 14:00 |

Für Vertragsausstieg

Kaffee-Firma wollte von Kundin 4000 Euro kassieren

Als frühere Kindergartenleiterin organisierte Sonja H. für ihr Team einen Miet-Kaffeeautomaten. Kosten sollten nur für getrunkenen Kaffee anfallen. Weil aber zu wenig konsumiert wurde, war plötzlich eine Differenz auf eine Mindestabnahmemenge zu zahlen. Was die junge Frau in finanzielle Schwierigkeiten brachte.

Als Sonja H. den Vertrag unterschrieb, las sie von einer bestimmten "Tassenanzahl pro Woche" und fragte den Mitarbeiter der Kaffeeautomaten-Firma, ob das für sie relevant sei. "Er beschwichtigte und meinte, es sei nur der konsumierte Kaffee zu bezahlen, aber keine Miete", schilderte die Niederösterreicherin.

Als dann weniger Kaffee getrunken wurde als angenommen, stellte sich heraus, dass durch den Vertragspassus eine Mindestabnahmemenge vereinbart worden war. Weil diese nicht erreicht wurde, musste Frau H. die Differenzbeträge aus der eigenen Tasche zahlen, weshalb sie den Vertrag lösen wollte. "Man sagte mir zuerst, dies sei nur mit einer Abschlagszahlung von 4000 Euro möglich", so Frau H.

"Bin in Bildungskarenz und verzweifle"
Weil ihr das zu viel war, bot die Kaffeefirma einen Vertragssaustieg um 1500 Euro an. "Ich bin in Bildungskarenz und verzweifle, weil der Vertrag noch rund zwei Jahre läuft und ich mir die Kosten nicht leisten kann", bat Frau H. die "Krone"-Ombudsfrau um Hilfe.

Nach unserer Anfrage hat die Kaffee Partner GmbH doch eine Lösung gefunden: In Kulanz wird die Kaffeemaschine abgeholt, der Vertrag aufgelöst und die offene Rechnung storniert.

 Ombudsfrau
Ombudsfrau

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
krone.at-Gewinnspiel
Hammer-Trick! Jungspund Kevin zaubert ganz allein
Video Fußball
Navas vor Abschied
Real-Torwart bittet um Freigabe: Wechsel zu PSG?
Fußball International
krone.at-Sportstudio
LASK-Stichelei gegen Rapid ++ PR-Chefin Wurf-Opfer
Video Show Sport-Studio
Supercomputer sicher
Gigantenduell: Messi ist doch besser als Ronaldo
Fußball International

Newsletter