Do, 19. Juli 2018

Keine Ausgliederung

21.03.2017 15:48

Häupl "gar nicht traurig" über Abgang von KAV-Boss

Die Trauer über das Karriereende des Spitäler-Bosses Udo Janßen hält sich in äußerst engen Grenzen - auch bei Wiens Bürgermeister Michael Häupl. Im gemütlichen Schanigarten verriet der Stadtchef Details über die Zukunft des Krankenanstaltenverbundes: Er wird doch nicht ausgegliedert!

Seit der Präsentation des Sparprogramms WiSta (Wiener Strukturreform- und Ausgaben-Lenkungsausschuss) stand eine Ausgliederung des Krankenanstaltenverbundes mit seinen fast 30.000 Mitarbeitern immer wieder im Raum. Wie übrigens auch die Neuaufteilung der Wiener Bezirke, wovon seither auch niemand mehr etwas gehört hat. Die "Krone sprach deshalb mit Häupl ...

"Krone": Wie traurig sind Sie über Janßens Abgang?
Michael Häupl: Gar nicht.

Wieso hat das so lange gedauert?
Weil man Sachen ordentlich und menschlich lösen muss.

Janßens Vertrag wird den Steuerzahler bis zu eine Million Euro kosten. Ist das eine realistische Zahl?
Das glaube ich nicht, aber wir werden sehen. Aber alle, die eine Vertragsauflösung nicht ordentlich machen wollen, müssen dafür eintreten, dass er weiter verbleibt. Und da kenne ich wenige.

Kein Spielraum für Interpretationen
Beim Thema Ausgliederung lässt der Stadtchef keinen Spielraum für Interpretationen: "Den Begriff Ausgliederung verwende ich nicht, denn das wird es am Ende des Tages nicht sein." Ziel aber sei "eine Finanzhoheit und weitestgehende Personalhoheit". Der Krankenanstaltenverbund wird also auch Thema bei der Klubklausur der Wiener SPÖ Donnerstag und Freitag sein.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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