Di, 21. August 2018

Nach Frostschäden

21.12.2016 18:05

Existenzen vieler Bauern sind gesichert

Mit 37,6 Millionen Euro greifen Bund und Land jenen steirischen Bauern unter die Arme, die von den Ernteausfällen durch den Frost im April am schlimmsten betroffen sind (siehe auch Bericht hier). Erfreulich: Noch heuer bekommen die Obstbauern die Entschädigung, im Jänner sollen auch die Weinbauern das Geld am Konto haben.

Es ist ein Weihnachtsgeschenk, das vielen steirischen Obst- und Weinbauern nach einem harten Jahr nicht weniger als das Überleben sichert. Denn im Land hat man jetzt begonnen, die Überweisungen der Entschädigungszahlungen für die Frostschäden (37,6 Millionen Euro) vorzubereiten: "Wir haben uns massiv für diese Frostentschädigungen eingesetzt. Sie sind für unsere Obst- und Weinbauern von existenzieller Bedeutung", sagt VP-Landesrat Johann Seitinger.

Auszahlung noch vor dem Jahreswechsel
Noch vor Neujahr sollen die 1834 betroffenen Obstbetriebe ihr Geld am Konto haben. Über den Sommer wurden die Schäden in 1948 Gutachten dokumentiert, nun fließen insgesamt 25,2 Millionen Euro in diesen Bereich. Besonders stark waren die Bezirke Weiz (575 Betriebe), Südoststeiermark (300) und Hartberg-Fürstenfeld (187) betroffen.

Ab Mitte Jänner sollen dann auch die 1244 betroffenen Weinbetriebe folgen, für die insgesamt 12,4 Millionen Euro reserviert sind. Die Mittel kommen zur Hälfte von Bund und Land.

"Das war keine Selbstverständlichkeit"
"Das war ein Kraftakt, der keine Selbstverständlichkeit ist. Das Geld macht zwar die großen Verluste nicht wett, aber es hilft den Bauern, über das Jahr zu kommen", ist Werner Brugner, Amtsdirektor der Landwirtschaftskammer, froh.

Christoph Hartner
Christoph Hartner

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