Mo, 20. August 2018

Polizei gibt Tipps

26.11.2016 16:40

Auch aufs Christkind lauern im Internet Betrüger

Weihnachtsgeschenke - für viele hat schon allein dieses Wort etwas Beängstigendes. Sie verbinden damit ein Gefühl von Stress, Menschenmassen und ein Gewühle um Schnäppchen. Da darf es nicht verwundern, dass immer mehr Menschen die Geschenke für ihre Liebsten einfach von daheim per Mausklick ordern. Doch auch das Internet-Christkind ist vor Betrügereien nicht gefeit.

Der erste lange Einkaufssamstag vor Weihnachten hat es vielerorts bereits gezeigt: Langes Anstellen bei den Kassen, Gedränge in den Fußgängerzonen, Staus. Auch aus diesem Grund kaufen immer mehr Tiroler ihre Weihnachtsgeschenke bequem, stressfrei und rund um die Uhr vom Sofa aus.

Polizei warnt vor Spontankäufen

Doch Vorsicht! Im Internet tummeln sich immer mehr Betrüger (siehe auch Seite 18). Und dreiste Web-Gauner nützen vor allem auch die "ruhige" Zeit schamlos aus. "Eine Portion gesundes Misstrauen ist beim Online-Kauf in jedem Fall angebracht", heißt es von Seiten der Polizei, die vor Spontankäufen warnt. "Auch im Internet gibt es Markenprodukte nicht um ein Fünftel des üblichen Preises." Daher zahlen sich in der Regel Vergleiche aus.

Kein Einkauf bei Zweifel

Weiters rät die Exekutive, den Namen des Online-Shops in eine Suchmaschine einzugeben. Denn auf Preisvergleichsseiten werden Händler oft beurteilt. Auch das Impressum sollte man prüfen und einen sicheren Zahlungsweg wählen. "Kauf auf Rechnung kann vor Betrug schützen", meint die Polizei. Vorkasse und dabei speziell Zahlungen auf Auslandsbankkonten oder das Nutzen von Zahlungsdiensten berge immer ein Risiko.

Generell gilt: Ist das Christkind unsicher, sollte es den Shop wechseln.

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