Tierschützer-Protest

Neubau im Grünland: Tod für Hamster & Co.?

Wien braucht Wohnraum. Da muss schon einmal der Wald- und Wiesengürtel herhalten. In der Donaustädter Gundackergasse gehen die Wogen hoch, weil Grünland umgewidmet und verbaut werden soll, auf dem geschützte Tiere - Feldhamster, Fledermäuse, Ziesel - leben.

170 Tierschützer haben nun vor Ort protestiert. Sie befürchten, dass die Tiere von Baggern, Lastwagen oder Autos zerdrückt werden. "Wenn sie vor den Maschinen fliehen, müssen sie über die Straße. Die können nirgendwo hin", sagt Naturwacht-Chef Tony Rei. "Keinerlei Gefahr" sieht hingegen Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ).

"Keinem Hamster wird ein Haar gekrümmt"
Neben dem Bauareal seien riesige Felder frei, die weiterhin geschützt bleiben. "Wir haben mit dem Norbert-Scheed-Wald mehr Grünfläche und Lebensraum für die Tiere als die meisten anderen Wiener Bezirke." Klar sei: Keinem Hamster werde ein Haar gekrümmt.

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Mittwoch, 20. Jänner 2021
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