Fr, 20. Juli 2018

Neue Begegnungszonen

04.10.2016 18:22

Die "Mariahilferstraße" von Klagenfurt

Sie ist die meist diskutierte Einkaufsstraße Österreichs: Die Mariahilfer Straße in Wien, die mit Pauken und Trompeten zur Fußgängerzone gemacht wurde. Auch in Klagenfurt werden nun Autofahrer schrittweise aus der Stadt "zurückgedrängt", um Fußgänger und Radfahrer zu bevorzugen. Alle Projekte im Überblick!

Schritt für Schritt wird die Innenstadt zur großen "Begegnungszone" gestaltet:

Bereits im Laufen ist der Umbau am Fleischmarkt: Die Fahrbahn erhält bis November einen neuen Asphalt und  die Gehsteigkanten verschwinden komplett.

Bis Ende Oktober läuft - wie berichtet - das Pilotprojekt am Neuen Platz ohne Ampeln und Schutzwege. Danach soll der Straßenbelag neuen auffälligen Anstrich bekommen, um Autolenker "einzubremsen".

Seit März läuft der Ideenwettbewerb zur Neugestaltung des Pfarrplatzes, der ganz ohne Autos auskommen soll. "Wir müssen was tun, der Platz fristet ein Dornröschen-Dasein", sagt Stadtrat Otto Umlauft. Die Pläne reichen vom Brunnen bis zum Kunstwerk auf dem Platz. "Wir sind noch am Prüfen, wie sich das auf die Parkplatzsituation in der Innenstadt auswirken würde."

Auch die Herrengasse könnte zur Begegnungszone umfunktioniert werden, da Investor Franz Peter Orasch den Heiligengeistplatz und das "Salzamt" durch Geschäfte beleben will.

Zudem wird der Kardinalplatz mit einer fußgängerfreundlichen Gestaltung revitalisiert, um Betriebe anzulocken und zugleich die Bahnhofstraße zu beleben. Umlauft: "Ein erster Schritt könnte sein, dass man die Benutzer der Parkgarage am Kardinalplatz direkt in die Innenstadt gehen lässt." Eine Ausschreibung zur Neugestaltung ist schon in Planung.

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