01.09.2016 16:18 |

Schlammlawinen

Finanzielle Hilfe für die Unwetter-Opfer geplant

Ob im Gegendtal, im Lavanttal, im Gurk- und Metnitztal oder im Bezirk Völkermarkt - nach dem heftigen Unwetter von Montag helfen alle zusammen: Bewohner, Feuerwehren, Straßenmeistereien und das Bundesheer stehen im Einsatz. Landeschef Peter Kaiser plant finanzielle Hilfe für betroffene Menschen und Gemeinden.

Großflächige Hagelunwetter wie in den vergangenen Jahren blieben heuer zum Glück aus - großen Schaden gab es dennoch: Überschwemmungen, Verklausungen, Hangrutschungen und umgefallene Bäume sorgten am Montag für katastrophale Zustände in einigen Teilen Kärntens.

Allein in der Ortschaft Kraa bei Afritz hatten ja, wie berichtet, 25.000 Kubikmeter Geröll, Schlamm und Bruchholz eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Aufräumarbeiten werden hier vermutlich noch Wochen dauern - auch wenn alle zusammen helfen.

Finanzielle Hilfe gibt es indes vom Land Kärnten: Das Nothilfswerk etwa wird mit insgesamt 2,5 Millionen des Landes und des Bundes gespeist und steht Privathaushalten zur Verfügung. Anträge müssen bei der Gemeinde eingebracht werden.

Eine Soforthilfe für Schäden an Straßen und Brücken hat der Landeshauptmann in Abstimmung mit Finanzreferentin Gaby Schaunig zugesagt. Die Höhe hängt vom geschätzten Schaden ab. Mit diesen Maßnahmen soll die Zeit überbrückt werden, bis es die 50-prozentige Rückerstattung der Schadenskosten aus dem Bundeskatastrophenfonds für Gemeinden gibt.

Für die Betroffenen der Unwetterkatastrophe in Afritz am See hat die Gemeinde außerdem ein Spendenkonto eingerichtet:
Konto: Gemeinde Afritz am See - Spendenkonto Unwetter
IBAN: AT58 3938 1002 0041 0209
BIC: RZKTAT2K381

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