Mi, 19. September 2018

FAK schneidet mit

24.08.2016 22:15

Neben Dragovic jubelt auch Austria über Transfer

Über den Transfer von Aleksandar Dragovic von Dynamo Kiew zu Bayer Leverkusen hat sich auch die Wiener Austria gefreut. Der Tabellenfünfte der Bundesliga profitiert nämlich finanziell davon, dass der 25-jährige Wiener um 18 bis 20 Millionen Euro Ablöse seinen Arbeitgeber wechselte. Das bestätigte Austrias AG-Vorstand Markus Kraetschmer.

"Dadurch, dass Dragovic ja sehr lange im Austria-Nachwuchs war, sind wir hier Nutznießer der sogenannten Solidarity-Kompensation", erklärte Kraetschmer. Demnach werde an Klubs, die den Spieler im Alter von zwölf bis 23 Jahren ausgebildet haben, fünf Prozent der Transfersumme verteilt.

"Müssen uns jetzt erkundigen, wie hoch die Transfersumme ist"
Dragovic kam bereits im Kindesalter zur Austria und wechselte 2011 mit 19 Jahren zum FC Basel, ehe er im Sommer 2013 um neun Millionen Euro nach Kiew ging. "Wir müssen uns jetzt einmal erkundigen, wie hoch die Transfersumme ist, nämlich Fixum und Bonuszahlungen. Dann werden wir unseren Anspruch für die Ausbildung, weil er ja mit sieben Jahren zur Austria gekommen ist, aber auch relativ früh gewechselt ist, definieren und auch anmelden", schilderte Austrias Finanzchef das Prozedere.

"Zeigt Sinnhaftigkeit, in gute Ausbildungsarbeit zu investieren"
Über einen Wechsel des 49-fachen ÖFB-Teamspielers war in den letzten Transferperioden immer wieder spekuliert worden. Nun klappte es am Dienstagabend nach langwierigen Verhandlungen. "Es ist eine positive Sache und zeigt die Sinnhaftigkeit, in gute Ausbildungsarbeit zu investieren, weil man dann später noch den Lohn dafür erntet", sagte Kraetschmer. Planen habe man mit dem Geld natürlich nicht können. "Es war aber natürlich schon so, dass man gehofft hat, dass es etwas wird", so Kraetschmer.

Auf die Transferüberlegungen der Wiener hat die Sache aber keinen Einfluss. "Das sind grundsätzlich Summen, die wir für die Akademiearbeit verwenden, die direkt in die Akademie fließen. Da haben wir nun mehr Möglichkeiten", erklärte der 44-Jährige.

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