Sa, 18. August 2018

Angst vor Terror

09.08.2016 13:32

Alarmstufe Rot bei Rihanna-Konzert

Einlasskontrollen und Body-Checks in der Wiener Stadthalle: Die jüngsten Anschläge in Europa machen erhebliche Sicherheitsmaßnahmen bei Großveranstaltungen erforderlich. Bevor Megastar Rihanna heute um 19.30 Uhr die Wiener Stadthalle zum Beben bringt, müssen sich Tausende Fans beim Einlass gedulden

Der Veranstalter bittet die Besucher, bis spätestens 18.30 Uhr beim Eingang zu sein. Denn genaue Kartenkontrollen und Bodychecks sorgen für längere Warezeiten. Außerdem ist die Mitnahme von Taschen, Rucksäcken und Helmen in die Halle verboten.

Nicht größer als A4

Kleine Täschen, die nicht größer als A4 sind, sowie Handys, Schlüssel und Geldbörsen dürfen mitgenommen werden. Achtung: Verbotene Gegenstände können nicht vor Ort deponiert werden. Der Veranstalter empfiehlt auswärtigen Fans auf die Gepäckverwahrung am nahen Westbahnhof auszuweichen.

Gefühl der Machtlosigkeit

Auch für den heimischen Festival-Guru Ewald Tatar sind die kommenden Events (Frequency 17. bis 20. August in St. Pölten) sicherheitstechnisch freilich kein Honiglecken. Trotz der verstärkten Sicherheitsvorkehrungen, die bereits nach dem Paris-Attentat in die Höhe gefahren wurden, bleibt ein gewisses Gefühl der Machtlosigkeit zurück.

"Man hat das Schicksal nicht in der Hand"

"Sicherheitsleute sind Sicherheitsleute und leider nicht die Spezialeinheit Cobra", sagt er. Hunderte Securitys wurden darauf geschult wurden, Gästen vor dem Betreten des Geländes jegliche Flüssigkeiten abzunehmen und beim geringsten Verdacht, Alarm zu schlagen. Doch: "Man hat das Schicksal nicht in der Hand - auch als Veranstalter."

Verschärfte Regelungen für Sicherheitsleute

Kritik an den von vielen Veranstaltern bekundeten verstärkten Maßnahmen kommt vom Verband der heimischen Sicherheitsunternehmen (VSÖ). Denn oft würden nur Billiganbieter genommen, die Hungerlöhne zahlen und irgendwo im Ausland ihr Personal zusammensuchen. "Besonders wichtig scheint es, dass endlich deutlich verschärfte Regelungen für Bewachungsbetriebe gelten", fordert Thomas Forstner, VSÖ-Generalsekretär. In einer solchen Regelung müsste eine nachweislich erbrachte Ausbildung verbunden mit einem Ausweis geregelt sein.

Rihanna postet auf Instagram

Der Popstar selbst hatte wegen Terrorgefahr ihren Aufenthalt in München so kurz wie möglich gehalten. Dennoch postet Rihanna fleißig von ihrem letzten Gigs auf Instagram

Was meint ihr dazu? Postet uns in den Kommentaren oder schreibt uns mit Hashtag #City4U auf Facebook, Twitter oder Instagram!

red

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