Mo, 17. Dezember 2018

Trauer um Mutter

26.07.2016 15:05

Prinz Harry: "Ich bedauere mein Schweigen"

"Alles wurde gut. Aber ich bedauere wirklich, dass ich nie drüber gesprochen habe. Die ersten 28 Jahre meines Lebens habe ich nie darüber gesprochen." Der britische Prinz Harry hat eigenen Angaben zufolge erst vor drei Jahren gelernt, über den Verlust seiner Mutter und die große Trauer zu sprechen. Prinzessin Diana starb am 31. August 1997 in Paris an den Folgen eines Autounfalls. Der jüngere Bruder von Prinz William war zu diesem Zeitpunkt erst zwölf Jahre alt.

Der Sohn von Prinzessin Diana hat anlässlich einer Veranstaltung im Londoner Kensington Palace, die er moderierte, mit dem britischen Fußballstar Rio Ferdinand über Verlust und Trauer gesprochen. "Ich bedauere wirklich, niemals darüber gesprochen zu haben", sagte Harry über den Tod seiner Mutter Diana. Inzwischen habe er gelernt, seine Gefühle auszudrücken: "Es ist in Ordnung, zu leiden, solange man darüber redet."

Er sagte, dass Verlust und Trauer nichts seien, wovor man sich verstecken sollte. "Es ist okay, zu leiden, solange man darüber redet. Es ist keine Schwäche. Schwäche ist, wenn man ein Problem hat und es nicht erkennt und es nicht angeht", sagte er. "Die Kernaussage ist heute hier, dass jeder mentale Probleme bekommen kann. Egal ob du ein Mitglied der königlichen Familie bist, ein Soldat, ein Sportler, ein Einzelkämpfer, eine Mutter, ein Vater, ein Kind, es ist egal."

Ferdinands Frau verstarb tragischerweise vor einem Jahr und hinterließ Kinder. Der Ex-ManU-Star machte klar, wie wichtig die Auseinandersetzung damit sei: "Harry hat viel in seinem Leben durchgemacht, was meine Kinder noch vor sich haben. Aus seinen Erfahrungen zu lernen ist für mich sehr wichtig und ich lerne dabei sehr viel."

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