Mo, 22. Oktober 2018

Kritik an Baustellen

28.06.2016 16:57

Wiener-VP-Chef: "Vassilakou lebt in Parallelwelt"

Wenn Wiens Vizebürgermeisterin und Planungsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) im Gemeinderat ihre Erfolgsprojekte aufzählt, dann kann man die Opposition kichern hören! Gerade FPÖ und ÖVP lassen kein gutes Haar an deren Politik. Fazit: Nur offene Baustellen, vom Lobautunnel bis zum Heumarkt, zudem klebe sie an ihrem Sessel. Besonders klare Worte findet ÖVP-Wien-Chef Gernot Blümel: "Vassilakou lebt in einer abgekapselten Parallelwelt. Sie ist vollkommen abgetaucht, in der Hoffnung, dass sie nicht endgültig untergeht."

"Die Wiener ersticken im Stau, weil Vassilakou Zukunftslösungen verhindert und blockiert, wie etwa den Lobautunnel. Außerdem gibt es null Verkehrsentwicklungsplan für die Stadt", fügt Blümel hinzu. Zusatz: "Jede Großstadt, die Weltstadt sein will, braucht bestmögliche Anbindungen."

Auch der Planungsstopp rund um die Umgestaltung des Heumarktes der grünen Ich-trete-zurück-ich-trete-doch-nicht-zurück-Stadträtin stößt den Stadtschwarzen sauer auf - Blümel: "So kann man nicht mit Investoren umgehen, so wird niemand mehr in Wien Projekte entwickeln."

Proteste gegen die x-te Flaniermeile
Die Freiheitlichen wiederum haben massive Einwände gegen die x-te Flaniermeile in Wien - die Favoritenstraße. Einerseits, weil auch eine wichtige Route für die Feuerwehr wegfallen würde, andererseits: "Vassilakou schafft das Kunststück, eine stark befahrene Straße künstlich zum nächsten Staupunkt zu machen. Auch die geplante Spurverengung am Getreidemarkt ist ein verkehrstechnischer Irrsinn!", ärgert sich Vizebürgermeister Johann Gudenus über die neuen Pläne.

Vassilakou zu den Vorwürfen: "Mahü, Parkpickerl, billige Jahreskarte. Das sind Erfolgsgeschichten. Wahre Größe wäre, das auch einmal anzuerkennen. Blümel und Co. erschöpfen sich nur in Wadlbeißerei."

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