Di, 16. Oktober 2018

Am Paschbergweg

05.03.2016 10:31

Cobra-Einsatz in Innsbrucker Flüchtlingsquartier

"Und täglich grüßt das Murmeltier" - getreu dem Motto des US-Filmklassikers kann die Lage in einigen Innsbrucker Flüchtlingsquartieren wohl am besten beschrieben werden. Beinahe täglich geraten sich Asylwerber in die Haare - teils gibt es Verletzte. Am Paschbergweg musste nun sogar wieder die Cobra anrücken!

Die aufgeheizte Stimmung im Flüchtlingsquartier am Innsbrucker Paschbergweg brachte in der Nacht auf Freitag das Fass wieder einmal zum Überlaufen. "Massenschlägerei mit Messern", hieß es bei der Alarmierung. 20 Polizeistreifen mit etwa 40 Beamten - darunter auch Einsatzkräfte vom Sondereinsatzkommando Cobra - eilten zu der alten Tennishalle. So dramatisch wie angenommen war es laut Reinhard Moser vom Stadtpolizeikommando schlussendlich nicht, aber dennoch ging es ganz ordentlich zur Sache. Und zwar gleich an vier verschiedenen Brennpunkten:

  1. Am schlimmsten erwischte es einen Iraner (21). Der junge Mann wurde von drei anderen Asylwerbern brutal attackiert und mit einem zerbrochenen Glas erheblich verletzt. Die Täter konnten bis dato nicht ausfindig gemacht werden. Der 21-Jährige machte keine Angaben. Traute er sich nicht?
  2. Andernorts in der Halle sorgte ein weiterer Asylwerber für Angst und Schrecken, indem er wild mit einem Messer "herumgefuchtelt" und sich dabei offenbar selbst gefährdet hat.
  3. In einem "psychischen Ausnahmezustand" befand sich zeitgleich ein anderer junger Mann. Laut Moser hatte sich dieser mit einer Rasierklinge selbst verletzt.
  4. Für Wirbel sorgte zudem ein Asylwerber, der zu tief ins Glas schaute. Sturzbetrunken lebte er seine Aggressivität gegenüber anderen Bewohnern und der Polizei aus. Er wurde vorübergehend festgenommen.

Beinahe täglich Einsätze

Keine Einzelfälle! Seit September habe es laut Polizei in Innsbrucker Asylunterkünften an die 70 Einsätze gegeben. Über die Hälfte davon am Paschbergweg. Tendenz steigend! An die 20 Straftaten seien zur Anzeige gebracht worden. Auch der Afghane (18), der zuletzt eine Innsbruckerin (52) vergewaltigt haben soll, lebte in der alten Tennishalle.

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