Jubelnd drehte der Liu Xiang vor den rund 15.000 Zuschauer des Traditionsmeetings „Athletissima“ eine Ehrenrunde und hüpfte wie ein Gummiball über die Tartanbahn. „Ich bin sehr glücklich“, jubelte der Chinese und schwenkte die Nationalflagge.
Ab jetzt ist er das Maß aller Dinge
Minutenlang ließ er sich dann feiern, gab schon in der Arena erste Interviews und verriet: „An das hätte ich nie gedacht, jetzt bin ich ziemlich müde.“ Strahlend, aber geschafft saß der neue Hürden-Held sogar auf der Anzeigetafel mit der Traumzeit, die künftig das Maß aller Dinge im Hürdensprint sein wird.
Liu Xiang hatte seinen alten Weltrekord bei seinem Olympiasieg am 27. August 2004 in Athen aufgestellt, Jackson war bereits vor 13 Jahren in Stuttgart 12,91 Sekunden gelaufen.
Außerdem: Zwei Jahresweltbestzeiten
Für Jahresweltbestzeiten hatten zuvor Weltmeisterin Michelle Perry aus den USA über 100 Meter Hürden in 12,43 Sekunden und Janeth Jepkosgei aus Kenia in einem flotten 800-Meter-Rennen mit einer Zeit von 1:56,66 Minuten gesorgt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.