Do, 18. Oktober 2018

"Kartell"

11.12.2015 18:48

Helmut Marko ortet Verschwörung gegen Red Bull

Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko ärgert eine Verschwörung, wie er es nennt, gegen sein Formel-1-Team. Marko ist der Meinung, dass sich die Motorenhersteller gegen Red Bull gestellt haben. Er beschreibt das Bündnis von Ferrari, Mercedes und Honda sogar als "Kartell".

Red Bull war nach der vermeintlichen Trennung von Motorenpartner Renault lange Zeit auf der Suche nach einem Motor für die Saison 2016. Doch diese verlief äußerst erfolglos: Ferrari, Mercedes und Honda wollte den österreichischen Rennstall nicht mit ihren Motoren beliefern.

Nun hat Helmut Marko, der Motorsportchef von Red Bull, genug von diesem Bündnis und spricht von einem "Kartell". Er sei enttäuscht von der fehlenden Zusammenarbeit der Hersteller: "Ich bekam die Situation leider erst am Ende mit, als es bereits zu spät war", so Marko gegenüber "Autosprint".

Red Bull 2016 mit TAG-Heuer-Motor von Renault
Das ehemalige Weltmeister-Team wird in der kommenden Saison mit einem Antrieb an den Start gehen, der den Namen "TAG Heuer power unit" trägt. Das Aggregat wird weiter von Renault geliefert, aber von Ilmor weiterentwickelt. Der Uhrenhersteller hat sich die Namensrechte gesichert. Man sieht die kommende Saison als Übergangsjahr an und hofft, dass der Motor nicht ganz so chancenlos sein wird, wie häufig in dieser Saison.

Red-Bull-Pilot Daniil Kwjat wird von seinem Team in die "Fahrschule" geschickt. Die unterhaltsamen Szenen hier im Video:

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