Mi, 22. August 2018

Zu viele Überstunden

21.11.2015 15:34

Vizebürgermeister: Stechuhr für acht Bedienstete

Die Mitarbeiter im Gemeindeamt von Feistritz ob Bleiburg dürften ganz schön zu tun haben. Sie hatten heuer eine Menge Überstunden zu leisten, so dass ihnen die Gemeinde zusätzlich 46.700 Euro bezahlen muss. Für Vizebürgermeister Vladimir Smrtnik ist das nicht nachvollziehbar. Er fordert deshalb eine Stechuhr.

"So viel Geld für Überstunden. Das kann’s nicht sein. Wir leben in einer Zeit, wo sparen an erster Stelle steht", sagt Vizebürgermeiser Smrtnik. Weil das Überstunden-Budget von 42.000 auf 46.700 Euro aufgestockt werden musste, ist ihm der Kragen geplatzt: "Ich fordere die elektronische Stechuhr, damit zukünftig nachvollziehbar ist, woher die Überstunden kommen."

Vizebürgermeister Mario Slanoutz regt das nicht auf: "Wir hatten heuer Wahlen; zudem haben wir einen Mitarbeiter verloren."

Die Bemühungen von Bürgermeister Hermann Srienz, diesen zu behalten, blieben erfolglos: "Die Gemeindeabteilung des Landes hat das untersagt." Eine Stechuhr findet Srienz witzlos: "Fünf Leute arbeiten im Amt, drei im Bauhof - das ist überschaubar."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.

Nachrichten aus meinem Bundesland
Die Bekanntgabe Ihres Bundeslandes hilft uns, Sie mit noch regionaleren Inhalten zu versorgen.