Fr, 17. August 2018

Kelag-Konferenz:

04.11.2015 16:02

Die Formel gegen Preisanstieg

Der Strompreis steigt, gleichzeitig sollen Kosten für den Konsumenten sinken - mit dieser Formel wollen Energieversorger die Herausforderungen der Energiewende bewältigen. Experten sprechen jetzt sogar von einem grundlegenden Kulturwandel.

"Es werden neue Wege und Formen entwickelt werden, mit Begriffen wie der Ressourcenknappheit und steigenden Energiepreisen umzugehen", ist Finanzreferentin Gaby Schaunig bei der Energie-Konferenz der "Kelag" überzeugt.

Experten gehen davon aus, dass es künftig an den Verbrauchern liegen werde, den prognostizierten Anstieg der Energiekosten zu bremsen. "Der Energielieferant wird dabei zum Dienstleister, der Kunden berät, wie man sorgasam mit Energie umgeht - ohne Qualitätsverlust", sagt Kelag-Vorstand Manfred Freitag.

Konkret sollen durch die Nutzung von Einsparpotenzialen bei Mobilität, Raumwärme,  Haushaltsstrom die Kosten für den Verbraucher stärker gesenkt werden als der Energiepreis steigt. Dafür bedarf es allerdings einen kulturellen Wandel, ein Umdenken beim Energie-Einsatz, sind Experten sicher.

Umweltreferent Rolf Holub betont, weiter den Anteil erneuerbarer Energien in Kärnten steigern zu wollen. "Wir werden mit einer entsprechenden Vorsorgepolitik auf dem Energiesektor weiterhin Vorreiter in Europa sein", so Holubs Ziele."Historische Wende"Einen "historischen Wendepunkt" sieht der österreichische Klima- und Energiefonds nach dem "Faktencheck Energiewende 2015": Erstmals wird weltweit mehr in erneuerbare Energie investiert als in fossile und nukleare zusammen!

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.