Mayer drohen bis zu drei Jahre Haft. Bei der Einvernahme durch den Untersuchungsrichter hatte er sich bisher in allen Anklagepunkten, die ihm in Kärnten zur Last gelegt werden, voll geständig gezeigt. Der Zeitpunkt des Strafprozesses steht noch nicht fest. "Erst muss eine Antwort aus Graz kommen", erläuterte Kranz. Und das dauere erfahrungsgemäß bis zu zehn Tagen.
Blackout nach Razzia in Turin
Der ÖSV-Trainer war am 19. Februar bei einer Kontrolle durch die Polizei in Paternion (Bezirk Villach-Land) davongerast und in eine Polizeisperre gekracht. Er war in der Nacht zuvor Auslöser einer Razzia der italienischen Polizei in den Olympia-Quartieren der österreichischen Langläufer und Biathleten gewesen.
Der 48-jährige Mayer hatte in Paternion in seinem Auto geschlafen, die Polizei wurde von Anrainern darüber informiert, dass da "jemand in einem abgestellten Auto" sei. Beamte wurden ausgeschickt, um den Biathlon-Trainer zu kontrollieren. Als sie den Salzburger aufweckten und befragen wollten, startete dieser sein Fahrzeug und raste davon.
Die Beamten riefen Verstärkung. Eine Straßensperre wurde errichtet, vorschriftsgemäß mit Blaulicht und einem quer gestellten Fahrzeug. Mayer ließ sich davon aber nicht beeindrucken und raste ungebremst gegen das abgestellte Polizeiauto. Bei der Kollision wurden beide Autos total zerstört, Mayer erlitt eine leichte Kopfverletzung. Der Salzburger verweigerte einen Alkotest.








Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.