Gibt Namen her

Ernst Baumeister soll Admira die Lizenz retten

Sport
08.05.2015 15:08
Sportlich um Platz neun, organisatorisch um die Lizenz – es sind gleich zwei Fronten, an denen die Admira um einen Weiterverbleib in der höchsten Spielklasse kämpft. Während die Mannschaft am Freitag als krasser Außenseiter nach Salzburg fuhr, einigte sich Generalmanager Alex Friedl mit dem UEFA-Pro-Trainer Ernst Baumeister.

Nach der Absage von Juniors-Coach Rolf Landerl benötigte die Admira eine externe Trainerlösung, um vor dem Protestkomitee die Bestimmungen für die Lizenz erfüllen zu können. Ganz so fremd ist der "Neue" nicht: Ernst Baumeister, von 1987 bis '89 Spieler in der Südstadt, von 2005 bis 2008 Trainer, der den Klub auch nach dem Zwangsabstieg 2007 nicht im Stich ließ.

"Wenn mich ein Freund ruft, dann bin ich da", begründete der 58-Jährige die Bereitschaft, für seine Admira die Kohlen, pardon: Lizenz, aus dem Feuer zu holen. Dass Baumeister aktuell beim burgenländischen Landesligaklub Draßburg engagiert ist, stellt kein Problem dar. Die Liga brauchte vorläufig ja nur Qualifikation, Name und Unterschrift. Das war's auch schon, was der 39-fache Internationale tun konnte.

Trainerfrage für nächste Saison noch offen
Wer im Sommer tatsächlich Admiras neuer Cheftrainer ist, hängt davon ab, in welcher Liga sie spielen wird. Vor dem Derby gegen Neustadt wartet am Samstag Salzburg. Die gesperrten Kerschbaumer, Katzer und Ebner haben Pause – der Rest nicht! Trainer Oliver Lederer wehrt sich gegen den Begriff Bonusspiel: "Es gibt einen Favoriten, einen Außenseiter, jedoch auch drei Punkte zu vergeben. Wir spielen gegen Red Bull, aber nicht gegen Götter."

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