So, 24. Juni 2018

Vogelgrippe-Alarm

30.12.2014 10:30

Erneut Zehntausende Hühner in Japan getötet

Die Vogelgrippe breitet sich in Japan weiter aus. Am Dienstag ordneten die Behörden die Notschlachtung von weiteren 37.000 Hühnern an, nachdem die Krankheit in einem dritten Mastbetrieb entdeckt worden war. Genetische Tests hätten den Virustyp H5 in dem Betrieb in der Präfektur Yamaguchi nachgewiesen, teilte das Landwirtschaftsministerium mit.

Am Montagabend hatte der Besitzer der Geflügelfarm demnach den plötzlichen Tod von rund 20 Hühnern gemeldet. Es handelt sich um den dritten Fall von Vogelgrippe innerhalb eines knappen Monats. Erst am Montag wurde die Notschlachtung von rund 42.000 Hühnern auf einer Farm in der Präfektur Miyazaki angeordnet. In der gleichen Region war das Virus bereits Anfang Dezember nachgewiesen worden; 4.000 Tiere wurden damals geschlachtet.

Mit den Notschlachtungen in der Präfektur Yamaguchi wurde am Dienstag umgehend begonnen. Außerdem wurde eine Sperrzone im Umkreis von zehn Kilometern um den betroffenen Betrieb eingerichtet. Geflügel darf nicht aus dieser Zone heraus gebracht werden. Während die ersten beiden betroffenen Geflügelfarmen nur rund hundert Kilometer auseinander auf der Insel Kyushu liegen, ereignete sich der jüngste Fall auf der Insel Honshu.

Während die Vogelgrippe - auch Geflügelpest genannt - häufig aus Asien gemeldet wird, gab es auch in Deutschland jüngst mehrere Fälle. Das Virus vom Typ H5N8 war im November und Dezember in Geflügelmastbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen nachgewiesen worden.

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