Maier müsse nun wie so viele andere Menschen und Spitzensportler ein spezielles Asthmaspray verwenden. Alledings stünden die meisten wirklich hilfreichen Asthmasprays auf der Dopingliste. Deshalb habe Maier nach der ersten Diagnose eine zweite, spezielle Untersuchung machen müssen, um vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und dem Ski-Weltverband FIS ein Asthmaspray genehmigt zu bekommen. Dies habe seine Zeit gedauert, deshalb habe der zweimalige Olympiasieger erst einen Tag vor dem Super G am vergangenen Samstag auf das passende Medikament zurückgreifen können.
Langwierige Tests
Trotzdem gewann Maier in diesem Rennen Silber, ehe er zwei Tage später mit Bronze im Riesenslalom seine vierte Olympiamedaille holte. "Hermann hat während Olympia sicher nicht über seine volle Leistungsfähigkeit verfügt", sagte Peter Schröcksnadel, der Präsident des ÖSV. Die Verzögerung der Genehmigung habe Schröcksnadel ziemlich gewurmt, hieß es. Maier womöglich in die Nähe von Doping zu rücken, sei abwegig. "Die Lungentests sind so, dass man sie nicht faken kann. Hermann Maier ist einfach krank", sagte Schröcksnadel.
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