Mi, 16. Jänner 2019

Volleyball-CL

17.12.2014 23:07

Herbe 0:3-Pleiten für Tirol und Aich/Dob

Nein, der Mittwoch ist nicht unbedingt der Tag von Österreichs Volleyball-Aushängeschildern Hypo Tirol und Aich/Dob gewesen. Denn sowohl der Meister aus Tirol als auch der Vizemeister aus Kärnten kassierten in der Volleyball-Champions-League jeweils herbe Pleiten. Die Tiroler blieben beim polnischen Meister PGE Skra Belchatow ebenso ohne Satzgewinn (-22, -23, -23), wie Aich/Dob daheim gegen den Topklub und zweifachen CL-Triumphator Zenit Kasan (-18, -23, -20).

Was Meister Hypo Tirol anbelangt, so musste er sich zwar gegen Belchatow geschlagen geben – wie im Hinspiel ohne gewonnenen Satz –, die Innsbrucker zeigten aber eine starke Leistung. Im zweiten Durchgang lag der Satzgewinn für das Team von Headcoach Stefan Chrtiansky in der Luft, trotz Führung über weite Strecken bis hin zum 21:18 hieß es letztlich aber 23:25.

Hypo-Tirol-Trainer: "Wir waren aggressiv und präsent"
"Wir haben über das gesamte Spiel eine gute Leistung mit viel Kampfgeist gezeigt, zu einem Satzgewinn hat es aber leider nicht gereicht. Wir waren aggressiv und präsent, unglücklicherweise sind uns die wenigen Fehler, die wir begangen haben, jeweils am Ende der Sätze unterlaufen", sagte Chrtiansky. "Wir müssen uns jetzt voll auf die zwei noch ausstehenden Spiele gegen Budweis und Antwerpen konzentrieren", gab der Cheftrainer als Marschroute vor.

Aich/Dob-Sportchef: "Fehler gemacht, die nicht sein müssen"
Aich/Dob musste indes die dritte Niederlage im vierten Spiel der Volleyball-Champions-League hinnehmen. In einer guten Partie gegen Zenit Kasan verhinderte der eine oder andere Fehler zu viel den angepeilten Satzgewinn. "Das war schon wesentlich besser. Wir haben aber zwei, drei Fehler gemacht, die nicht sein müssen", sagte Aich-Dob-Sportdirektor Martin Micheu nach zwei Sätzen und bemerkte: "Kasan spielt mit den Stars durch. Sie sind wirklich sehr nervös, das spricht wieder für uns."

Am Ende wurden die Hoffnungen von Micheu nicht erfüllt, dass der gegnerische Trainer den einen oder anderen Star rausnimmt, das hervorragend servierende russische Team hatte mit sechs Akteuren die komplette Partie bestritten. "Das ist eine Wahnsinntruppe. Nie auszutauschen, so etwas habe ich noch nicht gesehen." Am 21. Jänner steht das Heimspiel gegen Friedrichshafen auf dem Programm, Aich/Dob hat den zweiten Tabellenplatz noch nicht aufgegeben. "Da geht es um alles oder nichts. Wir sind um den Aufstieg noch voll dabei", ist Micheu überzeugt.

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