Di, 11. Dezember 2018

Weihnachten im Job

20.12.2014 10:38

Geschenke für Arbeitskollegen und den Chef?

Alle Jahre wieder stellt sich in den meisten Unternehmen unter Kollegen die Frage: schenken oder nicht schenken? Und wenn ja, was und wem? Schließlich will man ja niemanden vor den Kopf stoßen. Aber gleichzeitig auch nicht unnötig Geld ausgeben. Was also tun?

Schenken oder nicht schenken?
Natürlich spricht nichts dagegen, Kollegen, mit denen man auch befreundet ist, zu beschenken. Dies sollte aber eher dezent oder überhaupt im privaten Rahmen passieren, damit Eifersüchteleien keine Chance haben bzw. sich niemand ausgeschlossen fühlt.

Nichts ist jedoch peinlicher, als überraschend von Kollegen beschenkt zu werden und eingestehen zu müssen, dass man selbst nichts für diese Kollegen vorbereitet hat. Wenn Sie nicht vorhaben, jemanden zu beschenken, fragen Sie am besten rechtzeitig, ob einander "eh nichts" geschenkt werden soll. Weicht Ihr Gegenüber aus und meint, dass es höchstens Kleinigkeiten geben werde, können Sie sich darauf einstellen und ebenfalls eine kleine Aufmerksamkeit vorbereiten.

Was kann man schenken?
Unter Kollegen ist es eher üblich, mit einem geringen Budget Freude zu schenken: Selbstgebackenes, kleine Dekokerzen, Christbaumkugeln oder Selbstgebasteltes bzw. einfach nur kleine, gekaufte Naschereien. Größere oder sehr individuelle Geschenke sollten Sie vermeiden. Meist ist dies dem Beschenkten eher unangenehm, weil er sich in Zugzwang fühlt und meint, eine adäquate Gegenleistung erbringen zu müssen. Das gilt insbesondere, wenn Geschäftspartner beschenkt werden. Diese Geschenke sollten immer offiziell über das Unternehmen laufen und den geltenden Compliance-Richtlinien entsprechen.

Eine Alternative ist, den Kollegen einen gemeinsamen Punsch-Ausflug zum Christkindlmarkt anstelle von Geschenken vorzuschlagen. So verbringen Sie gemeinsame Zeit, können das Jahr besinnlich ausklingen lassen und sich in entspannter Atmosphäre auf das Fest freuen.

Geschenk für den Chef?
Den Chef zu beschenken sollte gut überlegt werden. Wenn ein grundsätzlich freundschaftliches Verhältnis besteht, spricht wenig dagegen. Vorsichtig sein sollte man, wenn man ein eher formelles Verhältnis zu seinem Vorgesetzten pflegt, das nur wenig persönlich ist. Dann kann es sein, dass sich der Chef durch das Geschenk bestochen fühlt oder es als unangemessen empfindet. Wenn Sie meinen, Ihr Chef hätte sich um das gesamte Team verdient gemacht und sollte zu Weihnachten beschenkt werden, tun Sie sich mit ein paar Kollegen zusammen und organisieren Sie ein Gemeinschaftsgeschenk. Das kostet weniger für den Einzelnen, bereitet dem Chef aber Freude, weil alle Mitarbeiter beteiligt sind, und ist somit die sicherere Variante.

An andere denken!
Eine wirklich schöne Geste ist jedoch, an Weihnachten den Gedanken an die gute Sache in den Vordergrund zu stellen. Wenn Sie das Geld, das jeder in Geschenke für die Kollegen investieren würde, sammeln und als Büro spenden, haben alle ein gutes Gefühl dabei.

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