Deutschlands Tennis-Held Alexander Zverev hat die Bälle im Profitennis kritisiert und sieht einen Zusammenhang zu mehreren Verletzungen bei jungen Topspielern.
„Die Bälle sind einfach ein bisschen toter geworden, man muss mehr auf den Ball draufhacken, damit der Ball irgendwo hingeht“, sagte der 29 Jahre alte Sieger der French Open kurz vor Beginn der US Open. „Dadurch kommen die ganzen Handgelenks-, Ellenbogenverletzungen und Armprobleme.“
Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres, das am Sonntag beginnt, kehrt der Spanier Carlos Alcaraz nach einer mehr als viermonatigen Pause wegen einer Handgelenksverletzung zurück. Der frühere Weltranglistenvierte Jack Draper aus Großbritannien muss in New York mit einer Knochenprellung im linken Arm passen. Auch Dominic Thiem hatte am Ende seiner aktiven Karriere mit einer Handgelenksverletzung zu kämpfen.
Einheitliche Bälle?
„Ich glaube immer noch, es hängt viel mit dem Belag und den Bällen zusammen“, sagte Zverev grundsätzlich. Schon seit mehreren Jahren gibt es Klagen von den Profis über die Bälle, die aus ihrer Sicht langsamer geworden sind. Mehrfach forderten Topspieler ein einheitliches Spielgerät. In der Wahl der Ballmarke sind die Organisatoren der Turniere frei, sie dürfen einzelne Deals mit den Herstellern aushandeln.
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