Gleich zwei schwere Raubüberfälle haben in der Nacht auf Sonntag die Wiener Polizei beschäftigt. Auf der Donauinsel wurde ein 30-Jähriger mit einem Messer bedroht und dabei sein E-Scooter gestohlen. Nur wenige Stunden später traf es einen Taxifahrer in Floridsdorf.
Der erste Vorfall ereignete sich gegen 23.10 Uhr auf der Donauinsel. Ein 30-Jähriger soll von einem zunächst Unbekannten geschlagen und anschließend mit einem Messer bedroht worden sein. Danach soll der Angreifer, der in Begleitung eines weiteren Mannes war, mit dem E-Scooter seines Opfers geflüchtet sein.
Verdächtiger verweigert Aussage
Die alarmierte Polizei leitete sofort eine Fahndung ein. Beamte der WEGA konnten wenig später einen Verdächtigen auf einem E-Scooter in der Nähe stoppen. Der 21-Jährige machte laut Polizei einen beeinträchtigten Eindruck und wurde vorläufig festgenommen. Der unbeschädigte Scooter konnte seinem Besitzer zurückgegeben werden. Der leicht verletzte 30-Jährige wurde von der Rettung versorgt. Der Verdächtige verweigerte die Aussage und befindet sich in polizeilicher Anhaltung.
Taxifahrer von Fahrgästen verprügelt
Nur wenige Stunden später kam es in Floridsdorf zum nächsten schweren Raub. Gegen 2.15 Uhr erschien ein 67-jähriger Taxifahrer mit einer blutenden Kopfwunde auf einer Polizeiinspektion. Er gab an, kurz zuvor von zwei Fahrgästen überfallen worden zu sein.
Als der Taxilenker in der Oswald-Redlich-Straße angehalten hatte, soll er plötzlich einen heftigen Schlag gegen den Kopf bekommen haben. Einer der beiden Männer soll ihn daraufhin mit einer vermeintlichen Schusswaffe bedroht und seine Geldbörse gestohlen haben. Anschließend flüchteten die beiden Verdächtigen in Richtung eines Gemeindebaus.
Fahndung bislang ohne Erfolg
Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Der 67-Jährige wurde von der Rettung erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. In beiden Fällen ermittelt das Landeskriminalamt Wien.
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