Keine Tsunamiwarnung

Dutzende Verletzte nach Erdbeben nahe Tokio

Ausland
23.08.2026 09:08
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Japan sind bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 in der Nähe von Tokio Dutzende Menschen verletzt worden. Das Beben erschütterte am Sonntagmorgen gegen 2 Uhr (19 Uhr MESZ am Samstagabend) den südlichen Teil der Präfektur Ibaraki, die nordöstlich der Hauptstadt liegt. Auch in Tokio und Umgebung waren die Erschütterungen stark zu spüren. 

Sirenen heulten und auf Handys leuchteten Warnmeldungen auf. Die japanische Feuerwehr- und Katastrophenschutzbehörde teilte mit, mindestens 37 Menschen hätten leichte Verletzungen erlitten.

In Yokohama südlich von Tokio verletzte sich eine etwa 80 Jahre alte Frau an der Hüfte, als sie beim Aufstehen aus dem Bett stürzte.

Videos von dem Erdbeben:

Behörden warnen vor drohenden Erdrutschen
In Saitama nördlich von Tokio wurde nach Angaben der Japanischen Meteorologiebehörde zufolge ein Gebäude leicht beschädigt. Das Beben brachte nach Angaben der Betreibergesellschaft auch den Bahnverkehr im Großraum Tokio durcheinander.

Wie die Nachrichtenagentur Kyodo News berichtete, könnte das Beben auch einen Wasserrohrbruch verursacht haben. Eine Tsunamiwarnung wurde nicht ausgegeben. Die Behörden warnten aber vor drohenden Erdrutschen.

Nachbeben erwartet
Am Samstag hatte Starkregen die Böden in der Region aufgeweicht, die nun ins Rutschen geraten könnten. Die Behörden warnten zudem vor starken Nachbeben in den kommenden Tagen. 

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