08.11.2014 20:36 |

Samstagsspiele

Siege für Sturm und Ried, 1:1 im Kellerduell

Der Wolfsberger AC kommt in der Bundesliga weiter nicht vom Fleck. Der Tabellenzweite musste sich am Samstag in der 15. Runde daheim Sturm Graz verdient mit 0:2 geschlagen geben und ist bereits vier Partien sieglos. Ried feierte einen 1:0-Erfolg bei Grödig und überholte damit in der Tabelle die Admira, die zuhause im Kellerduell gegen den Letzten Wiener Neustadt nicht über ein 1:1 hinauskam.

WAC - Sturm Graz 0:2
Nach dem 3:0-Auswärtserfolg gegen die Austria feierte Sturm zum ersten Mal in dieser Saison zwei Ligasiege in Folge. Und die Truppe von Trainer Franco Foda bleibt auswärts stark, in der Fremde verlor man bereits sechs Mal in Serie nicht. Sturm benötigte nur 80 Sekunden, um den Wolfsbergern den nächsten Nackenschlag zu verpassen. Nach Doppelpass mit Marco Djuricin zog Schick alleine aufs WAC-Tor zu und traf platziert und flach ins linke Eck zum 1:0 (2.).

WAC-Trainer Dietmar Kühbauer hatte vor der Partie auf mehr offensive Kaltschnäuzigkeit seiner Truppe gehofft, wurde jedoch neuerlich enttäuscht. Denn Peter Zulj schoss drüber (4.) und Jacobo daneben (15.). Ansonsten hielt Sturm die Kärntner erfolgreich in Schach und fand durch Djuricin (17.) und Daniel Beichler (40.) Chancen auf den zweiten Treffer vor.

Am Charakter des Spiels änderte sich auch nach der Pause nicht viel. Die gefährlichere Mannschaft blieben die Gäste. Zunächst scheiterte Beichler an WAC-Goalie Alexander Kofler (62.), dann traf Marko Stankovic aus 17 Metern die Latte (64.) und Michael Madl köpfte an die Latte (79.). Da der eingewechselte Christopher Wernitznig (74.) und Dario Baldauf (75.) die raren WAC-Möglichkeiten vergaben, blieben die Lavanttaler zum mittlerweile dritten Mal in Serie torlos. Für den Schlusspunkt sorgte Offenbacher mit einem kuriosen Treffer. Ein missglückter Pass von Goalie Kofler landete beim 22-Jährigen, der aus der eigenen Hälfte und mehr als 60 Metern Entfernung ins leere Tor zum 2:0 traf (90.).

Grödig - Ried 0:1
Grödig kam offensiv von Anfang an überhaupt nicht in die Gänge. Bei Ried lief in einem an Höhepunkten armen Match etwas mehr zusammen, wirklich torgefährlich waren jedoch auch die Innviertler nicht. Fröschl schoss in der siebten Minute aus gut 25 Metern daneben, Denis Thomalla brachte die Kugel nach Möschl-Stanglpass nicht Richtung Tor (21.). Etwas weniger harmlos war der Freistoß von Marcel Ziegl, der knapp vorbeistrich (26.).

Nach dem Seitenwechsel war Ried bemüht, den Druck zu erhöhen. Thomalla prüfte Cican Stankovic nach einem Fehler von Robert Strobl aus spitzem Winkel (50.), wenig später verpasste Patrick Möschl nach Fröschl-Flanke den Ball vor dem Tor (58.). Auf der Gegenseite bekam Ried-Goalie Thomas Gebauer in der 62. Minute erstmals ernsthaft zu tun, er musste beim Schuss von Marvin Potzmann eingreifen.

Grödig konnte dadurch keinen Schwung mitnehmen, die aktivere Mannschaft blieb Ried. In der Schlussphase half den Gästen der Ausschluss von Robert Strobl in der 80. Minute. Der Innenverteidiger sah wegen einer Tätlichkeit an Stefan Lainer die Rote Karte, Trainer Baur wurde daraufhin wegen heftiger Kritik auf die Tribüne geschickt. Kurz darauf schlug Perstaller zu, der in der 66. Minute eingewechselt worden war: Nach einem idealen Zuspiel in die Tiefe von Thomalla ließ er Stankovic aus rund elf Metern keine Chance (83.).

Admira Wacker - Wiener Neustadt 1:1
Die vor der Pause besseren Admiraner gingen durch Lukas Thürauer (21.) in Führung, den nach dem Seitenwechsel deutlich gefährlicheren Gästen gelang durch Kristijan Dobras (61.) der völlig verdiente Ausgleich. Die Admiraner sind damit schon sieben Runden sieglos und haben dabei vier Zähler geholt. Die Wiener Neustädter haben gar acht Partien nicht mehr gewonnen und dabei nur zwei Punkte ergattert.

Nach einer Viertelstunde übernahmen die Admiraner das Kommando. Einen Sulimani-Abschluss nach Schößwendter-Hereingabe konnte Schierl mit einer Glanzparade entschärfen, den Nachschuss setzte Issiaka Ouedraogo aus guter Position stümperhaft neben das Tor (17.). Vier Minuten später war die Führung der Hausherren aber perfekt. Nach einem Zwierschitz-Pass zur Mitte konnte Thürauer im Strafraum frei stehend ins lange Eck einschießen. Es war der zweite Saisontreffer für den Offensivspieler, der genauso wie Kapitän Richard Windbichler und Benjamin Sulimani im Gegensatz zum 0:2 in Salzburg in die Startformation gerutscht war.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie rassiger und besser. Vor allem die Gäste wurden deutlich gefährlicher. Michael Tieber traf bei einer Topchance gleich nach Wiederbeginn aus elf Metern das Tor nicht (47.). Auf Admira-Seite prüfte Schößwendter Goalie Schierl mit einem gut angetragenen Schuss (53.). Je länger das Spiel dauerte, umso mehr drückte die Pfeifenberger-Truppe und wurde auch belohnt. Ein Dobras-Freistoß von knapp außerhalb des Strafraums wurde vom Rücken von Rauter unhaltbar für Leitner abgefälscht (61.). Drei Punkte lagen für die Gäste in der Folge noch in der Luft. Dennis Mimm traf die Stange, der Nachschuss von Tieber wurde abgeblockt (78.). In der Schlussphase setzte noch Remo Mally einen Kopfball knapp neben das Gehäuse (87.).

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