Di, 14. August 2018

Grausiger Verdacht

07.10.2014 13:20

Transsexuelle von Ehemann zerstückelt und gekocht

Grausige Bluttat in Australien: Ein 28 Jahre alter Koch soll seine Ehefrau – eine transsexuelle Prostituierte – in der Stadt Brisbane erst zerstückelt und die Leichenteile dann gekocht haben. Nachbarn des Paares hatten am Wochenende die Polizei alarmiert, weil übler Geruch aus der Wohnung der Eheleute drang. In den Räumlichkeiten entdeckten die Beamten schließlich die zerstückelte Leiche der Frau. Der 28-jährige Tatverdächtige wurde später ebenfalls tot aufgefunden – er dürfte Selbstmord begangen haben.

Wie die Zeitung "Brisbane Courier-Mail" am Dienstag berichtete, hatten der 28 Jahre alte Marcus V. - laut Informationen der "Krone" handelt es sich entgegen erster Annahmen nicht um einen gebürtigen Wiener - und die Transsexuelle Mayang P. im August 2013 geheiratet, nachdem sie sich auf einem Kreuzfahrtschiff kennengelernt hatten. P. arbeitete danach laut Angaben des Blattes als Edelprostituierte, um ihre Familie in Indonesien unterstützen zu können, V. als Koch in einem Restaurant in Brisbane.

Das Ehepaar zog schließlich vor drei Wochen in ein luxuriöses Appartement in Brisbane. Heimisch fühlte sich Mayang P., die aus Liebe zu ihrem Mann in die australische Metropole gezogen war, dort jedoch nicht: "Sie hat sich in Brisbane nicht zu Hause gefühlt", erklärte ihre verzweifelte Mutter Nining Sukarni dem Blatt. "Deshalb begann sie, Hunde zu züchten, um sich abzulenken."

"Sie wollte nie viel über ihre Beziehung zu ihm sagen"
Über Probleme in der Beziehung der beiden wussten Angehörige und Freunde des Paares nur wenig zu berichten - viel gab Mayang P. ihrer Umgebung nicht preis, vor allem nicht, wenn Marcus V. in der Nähe war. "Wir haben uns früher sehr gut verstanden, doch als V. auf der Bildfläche erschien, wollte Mayang nie viel über ihre Beziehung zu ihm sagen", berichtete ein Freund der Getöteten, der anonym bleiben will.

V. selbst bezeichnete der Bekannte als "ruhigen Menschen", mit dem es sehr schwierig war, "ins Gespräch zu kommen". Gleichzeitig habe er auf ihn auch "extrem gefühlskalt" gewirkt. "Ich habe noch nie jemanden getroffen, der wie er war", sagte der Freund des Opfers. Mayang P. beschrieb der Bekannte hingegen als fröhlichen, kontaktfreudigen Menschen, der aber auch hin und wieder seine Launen hatte. "Wenn sie wirklich wütend wurde, konnte sich auch schon mal explodieren", erklärte der Freund.

"Er wirkte ziemlich nervös"
Was schließlich tatsächlich zur grausigen Bluttat führte, wird wohl nie vollständig geklärt werden. Fest steht, dass Mayang P. am Donnerstag das letzte Mal lebend gesehen wurde. Am Abend gegen 23 Uhr trafen die Nachbarn dann auf Marcus V. Dieser berichtete, dass er gerade aus dem Krankenhaus zurückgekommen sei. "Er wirkte ziemlich nervös", erklärten die Nachbarn. Zudem sei der 28-Jährige unruhig auf- und abgelaufen.

Wie es später aus dem Spital hieß, hatte sich der 28-Jährige wegen einer Verletzung an der Hand behandeln lassen. Als Grund für die Blessuren habe Marcus V. gegenüber dem Krankenhauspersonal angegeben, dass er von seiner Partnerin attackiert worden sei.

Noch in der Nacht sei laut Angaben von Nachbarn ein heftiger Streit - vermutlich zwischen zwei Männern - aus dem Appartement zu hören gewesen. Der genaue Inhalt der Auseinandersetzung war jedoch kaum zu verstehen, hieß es.

Körperteile in Kochtöpfen
Am Samstagabend alarmierten die Nachbarn schließlich die Polizei, da ein grausiger Geruch aus der Wohnung des Paares drang. Als die Beamten Nachschau halten wollten, floh der 28-Jährige aus dem Appartement und rannte davon. Danach entdeckten die Polizisten die zerstückelte Leiche von Mayang P. in den Räumlichkeiten. Einige Körperteile hätten sich noch in Kochtöpfen befunden, sie dürften zuvor gekocht worden sein, hieß es. Weitere Körperteile waren laut der Zeitung "International Business Times" in der Wohnung verstreut und in Müllsackerl verpackt. Die Hunde des Paares waren ebenfalls tot.

Zuvor wollte V. sein Opfer offenbar im Backofen erhitzen, das Gerät ging allerdings kaputt - wie aus einem aufgezeichneten Telefonat hervorging, berichtete der "Brisbane Courier-Mail" unter Berufung auf die "Ten Eyewitness News". Der 28-Jährige rief daraufhin sogar einen Handwerker, dem aber offenbar bis auf "seltsame Geräusche", als er über den Teppich ging, nichts verdächtig vorkam.

Koch dürfte nach Flucht Selbstmord begangen haben
Später wurde auch die Leiche von Marcus V. von der Polizei gefunden - der Koch dürfte nach seiner Flucht Selbstmord begangen haben.

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