Mit einem bekannten Trainer, prominenten Neuzugängen und klaren Zielen startet der FC Kitzbühel in eine richtungsweisende Saison. Unter dem Motto „Wir greifen an“ will der Westligist sportlich den nächsten Schritt machen. Gleichzeitig sorgen ein Sponsorwechsel und Rechtsfragen für Schlagzeilen.
Beim FC Kitzbühel herrscht aktuell Aufbruchsstimmung. Mit dem neuen Slogan „Wir greifen an“ haben die Gamsstädter ihre Ambitionen klar formuliert. Nach einer ereignisreichen Winterpause soll der Verein sportlich und strukturell den nächsten Schritt machen. Den Grundstein legte der Klub bereits zu Jahresbeginn. Tirols Fußball-Legende Michael Baur übernahm im Winter das Traineramt, wenig später wurde der Salzburger Matthias Wallner als neuer Sportdirektor verpflichtet. Gemeinsam treiben sie den sportlichen Umbau voran.
Auch am Transfermarkt setzte der Regionalligist Akzente. Mit Flügelspieler Stefan Lauf aus Kufstein und Ex-Bundesligaprofi Fabio Markelic präsentierte der Verein unter anderem zwei prominente Neuzugänge. Das Ziel ist klar: Der FC Kitzbühel möchte sich im oberen Tabellendrittel etablieren.
Sponsoring
Doch nicht nur der Kader wurde verändert. Nach mehr als 30 Jahren endete auch die Zusammenarbeit mit Namenssponsor Eurotours. Mit dem deutschen Fittnessgeräte Hersteller Powerspine wurde bereits ein neuer Partner gefunden. „Powerspine unterstützt die ambitionierten Ziele des Vereins voll“, betont Sportdirektor Matthias Wallner.
Weniger erfreulich verlief dagegen die Zusammenarbeit mit einem anderen Sponsor. Das deutsche Energydrink Unternehmen soll bereits bei der SpVgg Unterhaching und Austria Salzburg zugesagte Zahlungen schuldig geblieben sein. Nun zieht auch der FC Kitzbühel rechtliche Schritte in Betracht.
„Eine riesige Schweinerei, wenn ich ehrlich bin. Wir haben ihnen eine Frist gesetzt, aber die ist inzwischen verstrichen“, sagt Wallner.
Zukunftspläne
Trotz dieses Rückschlags richtet sich der Blick nach vorne. Offiziell lautet das Saisonziel ein Platz im oberen Tabellendrittel. Langfristig träumt man in der Gamsstadt aber auch vom Aufstieg in die 2. Liga.
Damit dieser Traum Realität werden könnte, laufen bereits die Planungen abseits des Rasens. Ein Konzept für die notwendige Adaptierung des Stadions liegt laut Wallner bereits in der Schublade und soll möglichst bald umgesetzt werden.
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