Neujahr in China

Tote nach Explosion von Feuerwerkskörpern

Ausland
30.01.2006 08:45
Die Aufhebung des Feuerwerksverbots zum Neujahrsfest blieb in China nicht ohne tragische Folgen. Bei der Explosion von Feuerwerkskörpern in einem Lagerhaus in Zentralchina sind 16 Menschen ums Leben gekommen.

In Peking, wo erstmals seit 12 Jahren wieder geknallt werden durfte, wurden 26 Verletzte gezählt, welche in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert wurden. Meist hatten sie Augenverletzungen erlitten. Die Hauptstadt hatte das größte Feuerwerk aller Zeiten erlebt. Die große südwestchinesische Metropole Chongqing, die auch erstmals wieder Feuerwerk zugelassen hatte, meldete außerdem einen Rekord von 191 Bränden, die durch Knaller und Raketen ausgelöst worden sind.

16 Menschen getötet 
Nach Angaben der Behörden entzündete sich das zentralchinesische Lager am Sonntagnachmittag durch Kracher und Raketen, die in der Nähe abgebrannt wurden. 16 Menschen auf einem Tempelfest in unmittelbarer Nachbarschaft seien getötet und eine unbekannte Zahl verletzt worden, wie die amtlichen Medien berichteten.

Noch zwei Wochen Feuerwerk
Laut Sicherheitsbehörde wurden sonst aus anderen Städten keine größeren Unfälle berichtet. Die Chinesen, die das Jahr des Hundes begrüßt haben, feiern allerdings ganze zwei Wochen lang und dürfen in der Zeit auch weiter Feuerwerk zünden.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
30.01.2006 08:45
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung