Fünf ehemalige Ritzing-Spieler hatten zuvor teils schwere Vorwürfe gegen den mit großen Aufstiegsambitionen ausgestatteten Ostligisten erhoben (siehe Infobox). Von fehlenden Gehältern und undurchsichtigen Anstellungen bei Scheinfirmen war die Rede. Die Fälle liegen bei der Arbeiterkammer.
Verträge mit slowakischen Firmen
"Erstmals kamen im Sommer 2012 Klagen von Spielern, dass sie ihr Geld nicht erhalten haben. Spieler haben ihre Verträge damals mit slowakischen Firmen ausgemacht. Da ist klar geworden, dass es sich um Scheinarbeitsverträge handelt", hatte etwa VdF-Geschäftsführer Rudolf Novotny gemeint.
Obmann Reiszner will von alldem nichts wissen. Die Vorwürfe seien völlig ausder Luft gegriffen, erklärt er. "Dies beweist auch die Tatsache, dass im kürzlich eröffneten Sanierungsverfahren keine Forderungen seitens dieser Spieler angemeldet wurden", heißt es in seiner Stellungname.
Reiszner: "Verletzter Stolz der Spieler"
Warum fünf seiner ehemaligen Schützlinge dann derartig offensiv gegen ihn und den Klub vorgehen? "Ich kann nur annehmen, dass es sich um verletzten Stolz dieser Spieler handelt, weil sie in den Kaderplanungen des SC Ritzing keine Rolle mehr spielen. Es besteht ganz klar die Absicht, dem Verein zu schaden, daher behalte ich mir rechtliche Schritte gegen diese Spieler vor."
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