Mi, 20. Juni 2018

In Zug unterwegs

25.07.2014 10:52

Erneut 34 Flüchtlinge in Tirol aufgegriffen

In Tirol ist am Donnerstag zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit eine große Zahl an Flüchtlingen in einem aus Italien kommenden Zug aufgegriffen worden. Es habe sich um insgesamt 34 Personen gehandelt, 16 davon aus Syrien. Die Flüchtlinge sollen im Laufe des Freitagvormittags nach Italien zurückgebracht werden.

Die Personen reisten in einem internationalen Reisezug, der nach Deutschland unterwegs war. Sie wurden am frühen Donnerstagabend am Innsbrucker Hauptbahnhof aufgegriffen. Neben den 16 Syrern stammten die meisten Personen aus afrikanischen Ländern wie Eritrea oder Gambia, sagte Friedrich Zingerle von der Polizei Gries am Brenner. Acht der 16 syrischen Flüchtlinge waren Kinder, darunter ein einjähriges Baby.

Erst am Samstag waren - wie berichtet - in Tirol 44 Flüchtlinge, der Großteil aus Syrien und Eritrea, aufgegriffen worden. Eine Woche zuvor waren 94 Flüchtlinge ebenfalls in einem Zug in Innsbruck entdeckt und anschließend nach Italien zurückgebracht worden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.