Eisel durfte sich zusätzlich über einen Sieg in der Punktewertung freuen. "Für mich persönlich zählt der Erfolg bei den drei Tagen von La Panne mehr als der Etappensieg in der Schweiz letztes Jahr. Denn ich konnte zum ersten Mal eine Rundfahrt auf dem Podest beenden. Ich bin mehr als zufrieden", freute sich Eisel. Gesamtsieger Hoste sei am Schlusstag in einer anderen Liga gefahren, ergänzte er.
Die vier Sekunden Vorsprung auf Hoste vor dem Zeitfahren nach der über 119 km geführten Vormittagsetappe reichten letztlich nicht zum Sieg. Eisel hatte am Vormittag eine Schrecksekunde überstehen müssen, als er nach einer Kollision mit dem Italiener Napolitano stürzte. "Ich hatte keine Chance, auszuweichen. Leider schmerzt meine rechte Hüfte jetzt wieder", sagte Eisel, der sich nach Paris-Roubaix einer genauen Röntgenuntersuchung unterziehen will. Zuvor ist er am Sonntag auch noch bei der Flandern-Rundfahrt im Einsatz.
Für das Team Volksbank diente das Zeitfahren nur noch zu Trainingszwecken. Zwei Defekte hatten Gerrit Glomser am Vormittag alle Chancen auf ein Top-Gesamtergebnis geraubt. Trotzdem bilanzierte der 30-jährige Salzburger zufrieden. "Ich bin sogar überrascht, weil ich mir nicht gedacht hätte, dass es schon so gut läuft. Ich gehe gestärkt und mit viel Selbstvertrauen aus der Rundfahrt.
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