Sie verbrachten ihre Kindheit und Jugend miteinander, gingen wandern und Ski fahren – doch dann verloren sich Alois Waldhaus und sein langjähriger Freund aus den Augen. Der mittlerweile 87-Jährige wünscht sich sehnlichst, ihn noch einmal wiederzusehen. Dafür braucht er Ihre Hilfe!
Kürzlich erreichte die „Steirerkrone“-Redaktion ein rührender Anruf: „Ich suche einen alten Freund und finde ihn nicht mehr. Können Sie mir helfen?“, fragte Alois Waldhaus. „Wir haben so viel gemeinsam unternommen, und ich weiß nicht, wo er ist. Ich hoffe, er lebt noch“, sagt der heute 87-Jährige.
Gemeint ist Gerd Gschwandner. Die beiden wuchsen gemeinsam in der Grazer Triestersiedlung auf und verbrachten ihre Jugend miteinander. Waldhaus, geboren in Peggau, erzählt: „Wir sind 1946 nach Graz in die Triesterstraße 64 gezogen, der Gerd wohnte um die Ecke auf der Tändelwiese 32.“
Waldhaus machte die kaufmännische Lehre, um in die Fußstapfen seines Vaters – er war Filialleiter bei Konsum – zu treten. Nebenbei war er in der Gewerkschaftsjugend. Er schwelgt in Erinnerungen: „Besonders schön war es, mit dem Gerd Ski fahren und wandern zu gehen.“
Auf einem Schwarz-Weiß-Foto ist einer dieser Momente verewigt: „Gerd, Franzi und Alois im Jünglingsalter vor der Skiabfahrt vom Krippenstein an der Ostseite des Dachsteins“, steht an der Rückseite geschrieben.
Besonders schön war es, mit dem Gerd Ski fahren und wandern zu gehen. Wir haben viel Sport gemeinsam betrieben.

Alois Waldhaus
Bild: Jürgen Fuchs
Vor 30 Jahren wiedergesehen
Inzwischen hat Waldhaus die Stadt hinter sich gelassen, ist verheiratet, hat drei Kinder und sechs Enkelkinder, wohnt in Gutenberg an der Raabklamm und singt im Chor. Was ihn bis heute ärgert: Vor etwa 30 Jahren liefen sich die beiden Kindheitsfreunde zufällig über den Weg – Waldhaus verpasste es aber, nach seinen Kontaktdaten zu fragen.
Daher bittet er jetzt um die Mithelfer der Leser und Leserinnen: Wer kennt Gerd Gschwandner? Waldhaus vermutet, dass er ebenso aus Graz weggezogen ist. Er dürfte ein paar Jahre jünger sein. „Es wäre mein Herzenswunsch, ihn wiederzusehen“, sagt er. Wer Hinweise hat, möge sich unter der Telefonnummer 0676/6666390 melden.
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