35 Polizisten kontrollierten in der Nacht auf Samstag wichtige Verkehrsknoten in Wien. Schwerpunkt des Planquadrats: illegale Zuwanderung. Es kam zu 150 Identitätsfeststellungen und Fahndungsanfragen sowie zwei Festnahmen.
Westbahnhof, Meidlinger Bahnhof, Hauptbahnhof: Die Wiener Polizei hat von Freitag auf Samstag ihr Netz gegen illegale Zuwanderer und Schlepper ausgeworfen. 35 Beamte mehrerer Dienststellen sowie Polizeischüler im 16. Ausbildungsmonat kontrollierten über die Nacht die wichtigen Verkehrsknotenpunkte. Ausweiskontrollen, Identitäten feststellen, Überprüfen von Verdächtigen, Präsenz zeigen.
Der Kampf gegen illegale Migration ist zentral.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP)
Für Innenminister Gerhard Karner (ÖVP), der sich selbst vor Ort ein Lagebild verschaffte, ist das eine wichtige Maßnahme, um die illegale Zuwanderung nach Österreich möglichst „gegen Null zu drängen“. „Der Kampf gegen illegale Migration ist zentral“, so der Minister.
Die Beamten wurden fündig, wie die Bilanz der Nacht zeigt: Bei 150 Personen wurden Identitätsfeststellungen und Fahndungsanfragen durchgeführt. Es kam zu zwei Festnahmen.
„Erhöhung des Kontrolldrucks“
„Die Wiener Polizei setzt verstärkt Maßnahmen zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Erhöhung des Kontrolldrucks an diesen stark frequentierten Örtlichkeiten“, erklärt Vize-Landespolizeipräsident Dieter Csefan.
Es war nicht die erste Schwerpunktaktion dieser Art. Heuer fanden bereits 16 solcher fremdenpolizeilichen Kontrollen in Wien statt. Ebenso ist die Exekutive in den anderen Bundesländern höchst aktiv. Das zeige Wirkung, so das Innenministerium. Durch verstärkte Kontrollen und konsequente Abschiebungen sei die Zahl der Aufgriffe illegaler Migranten deutlich zurückgegangen.
Rückgang im Burgenland eklatant
Besonders sichtbar im Burgenland: Während 2023 in der Kalenderwoche 11 noch mehr als 240 Personen aufgegriffen wurden, waren es im selben Zeitraum heuer nur 13, heißt es.
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