GUTEN MORGEN

Im Auge der ORF-Affäre | Gagenkaiser will mehr

Im Auge der ORF-Affäre. Gagenkaiser will mehr. Wächst Gras über die Sache? Nein, natürlich verebbt ein paar Tage, nachdem die Bombe beim ORF geplatzt ist und Generaldirektor Roland Weißmann zurückgetreten ist beziehungsweise zurücktreten musste oder zum Rücktritt genötigt wurde, die Aufregung ganz und gar nicht, kehrt alles andere als Ruhe auf dem Küniglberg ein. Täglich werden neue Details bekannt oder Informationen, die zunächst nur als Gerüchte gehandelt wurden, bestätigt. So wird mittlerweile auch klarer, dass Pius Strobl, Manager und Sicherheitsbeauftragter des Staatssenders, im Auge der Affäre steht. Der bald 70-Jährige wechselt mit Jahresende in die Pension. Die soll ihm mit der stolzen Summe von 2,4 Millionen Euro aus der gebührenfinanzierten Kasse des Senders finanziert werden. Und genau darüber entstand ein Streit zwischen Strobl und Weißmann…

Gagenkaiser will mehr. Die mehr als stolze Zahlung für Gagenkaiser Strobl, der mit einem Brutto-Jahresgehalt von 450.000 Euro sogar seinen Ex-Boss Weißmann überflügelt, wurde noch vom seinerzeitigen ORF-General Alexander Wrabetz an dessen letztem Arbeitstag unterzeichnet. Wrabetz-Nachfolger Weißmann habe sich gegen die Auszahlung gewehrt, hört man. Gleichzeitig soll auch ein Naheverhältnis zwischen Strobl und jener Frau, die den ORF-General nun zu Fall brachte, bestehen. Strobls Wortmeldung dazu: Er teile sich mit der Frau den selben Anwalt. So viel ist jedenfalls klar: Im Intrigantenstadl ORF wird noch viel Schmutzwäsche gewaschen.

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