S 8 in Warteschleifen

Trauriges Jubiläum für entlastendes Straßenprojekt

Niederösterreich
14.03.2026 18:00

Die endgültige Trassenführung ist egal – aber es muss sich bald etwas tun!“ Der „S 8-Sprecher“ der NÖ ÖVP,  René Lobner, reißt der Geduldsfaden: „Nach 20 Jahren, nachdem die Marchfeld-Schnellstraße ins Bundesstraßengesetz aufgenommen worden ist und vor 10 Jahren das Warten auf die Umweltverträglichkeitsprüfung ein Ende hatte, ist jetzt endlich Handlungsbedarf angesagt.“ Die Frage sei weniger, wo genau die Trasse verlaufe als vielmehr, dass man endlich zu handeln beginnt.

Danach machte auch noch Ex-Ministerin Leonore Gewessler dem Verkehrsentlastungsprojekt einen Strich durch die Verkehrsplanung. Und kürzlich war es das Veto des Verfassungsgerichtshofes, das der Verbindung zwischen dem Marchfeld und Wien abermals eine Zeit kostet. Grund sind Schutzgebiete von Fauna und Flora. „Es ist gleichgültig, ob die Trasse ein paar hundert Meter nördlich oder südlich verläuft“, will der Bürgermeister von Gänserndorf, René Lobner, einem Start nicht länger zusehen. Denn mit täglich 35.000 Fahrzeugen, die sich ihren Weg durch die Ortschaften bahnen, sei eine Verkehrsberuhigung für 18.000 Anrainer längst überfällig.

Anrainer-Entlastung vom Durchzugsverkehr und Wirtschaftsbelebung
„Außerdem würde die Schnellverbindung rasch zu einer wirtschaftlichen Belebung führen.“ Pate dafür ist der Bau der Nordautobahn, der sich ebenfalls in die Länge zog – und jetzt aber ein Turbo nicht nur für den wirtschaftlichen Auftrieb entlang der Steckenführung ist, sondern Wohngebiete und weitere Infrastrukturprojekte. Vorher wälzte sich, wie derzeit im Marchfeld, eine Stauschlange durch die Orte und verursachte mehr Abgase, als dies jetzt die A 5 tut.

Trauriger „Werdegang“ eines dringend benötigten Straßenprojektes
Ins selbe Horn blasen der freiheitliche FPÖ-Bundesrat Michael Bernard und sein Fraktionsvorsitzender Andreas Spanring. „Es werden auch nach der angekündigten Kurskorrektur nach Gewessler weiter Projekte blockiert und verschleppt werden, obwohl manche bereits lang im Bundesstraßengesetz beschlossen sind“, geht die Kritik an Peter Hanke zu seinem einjährigen Jubiläum als SPÖ-Verkehrsminister.

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