Goldeck Nord

Skitourenrennen: 1600 Höhenmeter in einer Stunde

Bergkrone
10.03.2026 20:40
Porträt von Bergkrone
Von Bergkrone

Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen ging am 6. März die zweite Ski Touren Rally Goldeck Nord über die Bühne – ein Rennen, das selbst erfahrene Skibergsteiger ins Schwitzen bringt. Vom Tal bis zum Gipfel des Goldeck mussten die Teilnehmer unglaubliche 1.605 Höhenmeter im Aufstieg bewältigen. Damit zählt das Rennen mittlerweile zu den längsten und härtesten Ski-Bergläufen der Alpen.

Schon der Start hatte es in sich. Aufgrund der warmen Temperaturen und der bereits weit fortgeschrittenen Schneeschmelze im Tal mussten die ersten 300 Höhenmeter zu Fuß zurückgelegt werden – mit den Tourenski am Rucksack. Erst danach konnten die Athleten in die Bindungen steigen und den langen Aufstieg in Angriff nehmen.

Während im Tal bereits Frühlingsstimmung herrschte, präsentierte sich der obere Teil der Strecke in bestem Winterkleid. Fester Schnee, klare Sicht und eine spektakuläre Kulisse über dem Millstätter See sorgten für ideale Rennbedingungen – und für schnelle Zeiten.

Das zeigte sich auch im Ergebnis: Ein neuer Streckenrekord wurde aufgestellt.

Bei den Herren setzte sich ein prominenter Name durch: Langlauf-Olympiasieger Christian Hoffmann zeigte einmal mehr seine beeindruckende Form. In einer Zeit von 1:11:03 Stunden stürmte er als Schnellster über die Ziellinie am Goldeckgipfel.

Ueda Ayaka und Teresia Feix beim Goldeck-Gipfelkreuz.
Ueda Ayaka und Teresia Feix beim Goldeck-Gipfelkreuz.(Bild: Bergrettung )

Bei den Damen dominierte Ueda Ayaka aus Japan, die den anspruchsvollen Aufstieg in 1:36:56 Stunden bewältigte und damit ebenfalls eine starke Leistung zeigte.

Neben den Einzelwertungen stand auch eine Team-Mittelwertung auf dem Programm, bei der jeweils drei Athleten gemeinsam gewertet wurden.

Den Sieg sicherte sich das Team FF Ferndorf 2 mit

  • Andreas Pleschberger

  • Dominic Lesacher

  • Elisabeth Nageler

Auf Platz zwei landete das Team „Die Laxen Haxen“ mit Christof Strauß, Helmut Steurer und Hannes Tautscher.

Rang drei ging an Lieserbrücke 1 mit Klaus Heinrich, Norbert Burgstaller und Manfred Kolb.

Ortsstellenleiter Michael Unterlerchner mit den beiden Gewinnern und Goldeck ...
Ortsstellenleiter Michael Unterlerchner mit den beiden Gewinnern und Goldeck Nord-Skitourenrennen-Initiator Christof Strauss.(Bild: Bergrettung)

Die Ski Touren Rally am Goldeck zeigt eindrucksvoll, wie sehr Skibergsteigen derzeit boomt. Immer mehr Sportler suchen die Herausforderung abseits der Pisten – und Rennen wie dieses verbinden sportlichen Ehrgeiz mit alpiner Leidenschaft. Organisiert wurde das Skitouren-Spektakel von der Bergrettungsortsstelle Spittal/Stockenboi. 

Eines steht schon jetzt fest: Nach diesem erfolgreichen Rennen wird es wohl auch 2027 wieder heißen – Start frei für die nächste Skitouren-Rally am Goldeck.

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