Einen der schönsten Winterklassiker der Region, den Zirbitzkogel, präsentieren die „Krone“-Wanderexpertinnen Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti unseren Leserinnen und Lesern diesmal. Der Anstieg erfolgt durch Zirbenwälder und das Linderkar.
Der Zirbitzkogel zählt zu den meistbesuchten Wintergipfeln der Steiermark – nicht ohne Grund. Neben den ausgedehnten Zirbenwäldern, den zahlreichen Seen und den aus allen Himmelsrichtungen führenden Anstiegen ist vor allem die Ostseite der Seetaler Alpen auch im Winter gut erschlossen. Drei beliebte Einkehrmöglichkeiten liegen hier auf über 1600 Metern: die Waldheimhütte bei St. Anna am Lavantegg, die Winterleitenhütte von Judenburg sowie die von Obdach erreichbare Sabathyhütte.
Hinzu kommt das Helmut-Erd-Schutzhaus, bekannt als Zirbitzkogel-Schutzhaus, das knapp unterhalb des Gipfels in exponierter Lage steht und witterungsbedingt auch im Winter an den Wochenenden geöffnet hat. Die vorgestellte Skitour vom Alpengasthof Sabathy über das Linderkar auf den Zirbitzkogel vereint mehrere Vorteile: ausreichend Parkplätze, ein familiengeführter Gastbetrieb, zahlreich vorhandene Spuren sowie Schneestangenmarkierung im freien Gelände.
Fazit: eine bewährte Skitour mit alpinem Charakter.
Wir starten beim Alpengasthof Sabathy (1620 m), wo es am linken Rand des Hanges bergauf geht. Über einen Forstweg steigen wir gemütlich zu den freien Flächen der Linderhütte (1730 m) auf. Dort halten wir uns an die Sommermarkierungen und gelangen nach einem Waldstück auf über 1800 m Seehöhe in die flachere Übergangszone.
Der Weg führt entlang der Schneestangen über das kupierte Gelände bis zum Lindersee (2051 m). Nun steigen wir über einen deutlich steileren Hang – meist pistenartig ausgefahren – bergauf.
Knapp unterhalb der Kammhöhe geht’s links zum Zirbitzkogel-Schutzhaus. Von dort sind es nur noch wenige Meter bis zum Gipfelkreuz des Zirbitzkogels (2396 m). Die Abfahrt folgt der Aufstiegsroute.
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