Das war schon eine kleine Revolution im Langstreckenlauf der österreichischen Frauen! Beim VCM-Winterlauf in Wien stellten Cordula Lassacher (1:12:15) und Larissa Matz (1:12:41) im Halbmarathon sensationelle persönliche Bestzeiten auf. Lassacher schob sich in der „ewigen“ ÖLV-Bestenliste auf den dritten, Matz auf den fünften Platz vor. Bei den Männern gewann Andreas Vojta in 1:03:61 – ein idealer Test für den Vienna City Marathon am 19. April!
Cordula Lassacher konnte ihr Glück kaum fassen! Sie pulverisierte ihre persönliche Bestzeit (1:16:18/Wien 2025) um vier Minuten! Das sind in der heutigen kurzlebigen Zeit einfach Welten. „Das ist eine traumhafte Zeit, ich wusste, dass ich sehr gut in Form bin. Aber die 1:12:15 sind einfach großartig“, freute sich die Steirerin, die als Zweite mit einem strahlenden Jubelschrei über die Ziellinie lief. Siegerin wurde Fabienne Vonlanthen aus der Schweiz in 1:10:48, was auch für sie eine persönliche Bestzeit bedeutete.
Ideale Bedingungen
Das Rennen mit Start auf der Reichsbrücke und Ziel auf der Prater Hauptallee fand bei idealen Bedingungen statt. „Besser geht’s nicht“, freute sich auch Cordula Lassacher. Den leichten Wind Richtung Lusthaus habe man schon bei idealen Temperaturen von 7 bis 9 Grad vernachlässigen können.
Vor gut einem Monat hatte Cordula Lassacher in Cordilló im Straßenlauf über 10 km mit 32:51 schon ihre ganz großartige Form gezeigt. Damit hatte sie sich auch über diese Strecke auf den dritten Platz der „ewigen“ ÖLV-Bestenliste vorgeschoben - wie jetzt im Halbmarathon. Schnelller als Cordi waren aus dem Bereich des ÖLV bisher nur Julia Mayer (1:11:09) und Andrea Mayr (1:11:34). Lassacher, die heuer auch schon eine ÖLV-Bestzeit über 15 km gelaufen war, sagte zu, dass sie am VCM-Wochenende am 18.April über 5 km starten wird. Ansonsten bleibt sie heuer vor allem weiter den 10 km und den 10.000 m treu. Was langfristig passiert, stehe in den Sternen. „Ich bin ja erst 22 Jahre alt!“
Larissa Matz ließ nach ihrer tollen Bestzeit noch offen, welche Rennen und welche Distanzen sie in absehbarer Zeit. Sie jubelte natürlich auch über ihre 1:12:41. Sie verbesserte ihre bisherige Bestmarke (1:13:54) auch um eine Minute. Der Prater erlebte einen Tag der Rekorde!
Vojta: Perfekter Marathon-Test
Bei den Männern setzte sich Andreas Vojta im Halbmarathon in 1:03:31 durch. „Es war ein perfekter Test für den Vienna City Marathon!“ Dort ist ihm nur zu gönnen, dass ihm da am 19. April endlich auch einmal ein Marathon voll aufgeht. Der Fahrplan stimmt zumindest.
Auch Mario Bauernfeind befindet sich in der Vorbereitung auf seinen Frühlingsmarathon, den er eine Woche zuvor bei den Staatsmeisterschaften in Linz (12. April) bestreitet. Er wurde hinter Vojta und Simon Wieser (1:06:38) in 1:07:10 Dritter. Durch eine Verkühlung war er geschwächt, sodass er „unter diesen Bedingungen“ mit seiner Zeit noch zufrieden war.
Man kann gespannt sein, was Vojta und Bauernfeind in gut einem Monat über die klassische Distanz von 42,195 km auf die Straße zaubern.
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