03.06.2014 16:13 |

WM-Serie - Teil 30

Sofiane Feghouli: Algeriens Hoffnungsträger

Rabah Madjer, mit dem Ferslertor im Finale des Meistercups 1987 im Happel-Stadion zur Legende geworden, ist die Lichtgestalt im algerischen Fußball, der 2014 vom Einzug ins WM-Achtelfinale träumt. Aber auch ein zweiter Mann ragt heraus: der 24-jährige Sofiane Feghouli, Offensivspieler von Valencia.
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Dem legendären Rabah Madjer schlug im Wiener Happel-Stadion die größte Stunde schlug: 1987 führte er den FC Porto gegen Bayern München zum 2:1-Triumph im Finale des Meisterbewerbs. In Erinnerung ist vor allem der geniale Ausgleich, den er mit der Ferse erzielte. Der zweite rot-weiß-rote Bezug versetzte eine ganze Nation in Aufruhr. Der Nichtangriffspakt zwischen Deutschland und Österreich nach dem frühen 1:0 (als "Schande von Gijon" bezeichnet) führte bei der WM 1982 zum bitteren Vorrunden-Aus von Algerien.

Mit einem 1:0 gegen Burkina Faso (nach 2:3-Niederlage im Hinspiel) qualifizierte sich Algerien heuer zum vierten Mal für eine WM-Endrunde. Großen Anteil daran Valencia-Legionär Sofiane Feghouli. In Frankreich ausgebildet, entschied er sich wegen fehlender Perspektiven für Algerien, wo er 2012 zum Fußballer des Jahres gewählt wurde.

Zuvor war die Ehre Madjid Bougherra, dem Routinier in der Innenverteidigung, zuteil geworden. Der 32-jährige Kapitän verdient sein Geld in Katar.

Heuer soll die Zeit für die Premiere, das erste WM-Achtelfinale, reif sein. "Das ist der große Anreiz", erklärt Teamchef Vahid Halihodzic, ein Bosnier, der 2011 als Trainer das Double mit Dinamo Zagreb feierte. Nach der WM-Qualifikation zeigte er sich von unbekannter Seite, sang mit seinen Spielern in der Kabine: "One, two, three, viva l’Algerie".

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