WM-Serie - Teil 29

Roman Schirokow: Russlands Schaltzentrale

Sport
03.06.2014 07:26
Fettnäpfchen sind ihm nicht gerade fremd: Roman Schirokow ließ im Verlauf seiner Karriere auch kaum eines aus. Zunächst das süße Leben. Bier, Kartenspiele, Vortäuschen eines Beinbruchs, um ein mehrwöchiges Fehlen zu begründen. Ständig sich selbst im Weg. Bei Rubin Kasan Rauswurf, weil er über den gläubigen Trainer Gurban Berdyew sagte: "Der einzige Gott, den er wahrnimmt, ist Mister Franklin auf einem 100-Dollar-Schein."

Erst mit 26 die erste komplette Saison in der obersten Spielklasse, dann Transfer zu Zenit St. Petersburg. 2008 spielte er beim Triumph im UEFA-Cup noch im Abwehrzentrum, danach Krach. Bei der EURO mit Teamchef Guus Hiddink, aber auch beim Klub.

Aber er kam stärker und ins Mittelfeld zurück - ehe er sich bei Zenit wieder mit dem Trainer, dem inzwischen entlassenen Luciano Spalletti, anlegte, sich heuer zum Provinzklub Krasnodar ausleihen ließ.

Aber für den konsequenten Teamchef Fabio Capello steht der Rebell als Spieler und Kapitän außer Diskussion: "Was bei Zenit passierte, interessiert mich nicht. Schirokow denkt zugleich defensiv und offensiv." Russland will erstmals nicht nach den Gruppenspielen die WM verlassen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Sport
03.06.2014 07:26
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung