Die FH Kärnten und die Uni Klagenfurt bündeln ihre Kräfte, um das Gesundheitssystem mit digitalen Lösungen grundlegend zu verändern. Ein großes Symposium bildete den Auftakt.
Menschen werden älter, chronische Erkrankungen nehmen zu, medizinisches Personal wird knapp – in der Digitalisierung könnte die Chance liegen, das Gesundheitssystem anzupassen. Für dieses Zukunftsthema bündeln die Fachhochschule Kärnten und die Universität Klagenfurt nun ihre Kompetenzen.
Sinnvoll und ethisch vertretbar
Zum Start fand ein Symposium mit 150 Teilnehmern statt. Neben Innovation und Wirksamkeit ist es natürlich notwendig, dass die digitalen Anwendungen auch ethisch vertretbar sind. Mit diesen Zielsetzungen sollen neue Technologien, Management- und Kommunikationsansätze entwickelt werden, damit die Menschen von bewussterer Vorsorge, von besseren Diagnosen und individualisierten Therapien profitieren.
Wir entwickeln digitale Systeme, die ein leistungs-fähiges, zukunftsorientiertes Gesundheits- und Pflegesystem effektiv unterstützen sollen.
Johannes Oberzaucher, IARA
„Das Thema zieht sich an der Universität Klagenfurt durch alle Fakultäten“, so erläutert Jan Steinbrener, Vizerektor für Forschung. Es gehe um Forschung zu Unterstützungssystemen, um Präventionsprogramme, um Maßnahmen der Gesundheitskommunikation, die psychische Gesundheit und gesundes Verhalten zur Folge haben sollen. „Medical Data verstehen wir als Querschnittsthema: Wir arbeiten an Infrastrukturen für medizinische Daten, entwickeln neue Technologien mit Künstlicher Intelligenz, zum Beispiel in Verbindung mit medizinischer Bildgebung oder Robotik, und machen IT-Systeme sicherer“, erklärt Steinbrener. Forschung, Ausbildung und Praxis will die FH im Bereich „Digital Health“ eng verknüpfen.
Gemeinsam mit Partnern neue Wege gehen
„Im Zentrum stehen praxisnahe digitale Lösungen, die gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Gesundheitswesen, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt werden“, so Johannes Oberzaucher, Leiter des Institute for Applied Research on Ageing (IARA).
Zum Forschungsbereich „Digital Health“ gehören auch Kooperationsprojekte mit der Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft, dem Gesundheitsfonds, Infineon und vielen anderen.
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